Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet
Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata
Gesandte möge erklären, daß Deutschland die militärische Aktion in der Karpatoukraine nicht untersagt hätte, und die ungarische Regierung Mussolini dementsprechend informierte. 24 Stunden später hätten die Deutschen ihren Standpunkt geändert. Ungarn füge sich den Wünschen Mussolinis und gedenke, seine Politik noch näher der der Achse anzugleichen. 70. 22. 11. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Warschau Der Außenminister unterrichtet den Gesandten über die Umstände, die zur Abstellung der karpatoukrainischen Aktion geführt haben. Er habe dem polnischen Gesandten in Budapest mitgeteilt, daß Ungarn auch weiterhin auf der Schaffung einer gemeinsamen Grenze bestehe und auf die Zusammenarbeit mit der polnischen Regierung rechne. 71. 23. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Paris an den AußenParis minister Seinen Informationen gemäß hätte der rumänische König gegen eine geineinsame ungarisch —polnische Grenze protestiert; er hätte gewünscht, daß die vier Großmächte, die den Münchcner Vertrag unterzeichnet hatten, die Erklärung abgäben, daß in Mitteleuropa weitere territoriale Veränderungen unzulässig seien. Von französischer Seite hätte man darauf angeblich geantwortet, es sei dies eine Angelegenheit, die von Deutschland und Italien angeregt werden müsse. 72. 23. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außen Prag minister Der tschechoslowakische Außenminister beschwerte sich beim italienischen Gesandten in Prag wegen der ungarisch —polnischen Propaganda in bezug auf die Karpatoukraine. Das Streben nach einer Abänderung stehe im Widerspruch zum Wiener Schiedsspruch. Er bat, daß die italienische Regierung im Sinne des Münchener Vertrags die neuen Grenzen der Tschechoslowakei garantiere. 73. 23. 11. 1938 Note der ungarischen Regierung an die tschechoslowakische Regierung Budapest Die Note stellt die Grenzverletzung, die sich Ungarn zuschulden kommen ließ, und gegen die die tschechoslowakische Regierung protestierte, als eine individuelle Aktion gewisser Personen hin. 74. 24. 11. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Warschau Außenminister Nach vertraulichen Mitteilungen des Gesandten bestünden zwischen dem polnischen Außenminister Beck und dem Generalstabschef der polnischen Armee Stachiewicz große Gegensätze. In Warschau und anderen Städten gäbe es eine geheime Organisation, um die Regierung in bezug auf die Karpatoukraine zu entschlossenem Auftreten zu veranlassen. Die militärischen Einheiten seien nicht von der Grenze abgezogen worden. Der Gesandte wiederholt seinen Vorschlag bezüglich der Grenzsperre. 75. 24. 11. 1938 Tagesbericht über die Unterredung des französischen Gesandten in Budapest Budapest Maugras mit dem ungarischen Außenminister Kánya Der französische Gesandte ersuchte im Namen seiner Regierung, die Außenpolitik der ungarischen Regierung möge in der Frage der Karpatoukraine nicht zu Komplikationen führen. 76. 24. 11. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister London Iin Zusammenhang mit der Pariser Reise Chamberlains und Halifax, ist festzustellen, daß die französischen und englischen Interessen in Fragen der aktuellen Weltpolitik — Spanien, Mittelmeer und Ferner Osten — identisch sind, und die Vereinbarung einer gemeinsamen außenpolitischen Linie auf der Hand liegt. Der Zusammenbruch des 736