Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 3. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

28. 15. Ii. 1938 Warschau 29. 15. 11. 1938 Warschau 30. 15. 11. 1938 Budapest 31. 15. 11. 1938 Budapest 32. (ohne Datum) empfehlen. Die neue deutschfeindliche Welle in der Tschechoslowakei, die sich auf die Linke beschränke, löse von Seiten Deutschlands eine gewisse Reaktion aus; Presse und Rundfunk seien unfreundlicher als unmittelbar nach München; die deutsche Propaganda begänne sich neuerdings für die in der Tschechoslowakei verbliebenen Minderheiten zu interessieren. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Lubienski und Kobylanski erkundigten sich über die geplante und dann unterbliebene Aktion der ungarischen Freischärler; es über­raschte sie die Mitteilung des ungarischen Militârattachés, nach wel­cher lediglich das langsame Eindringen einer nur kleinen Insurgenten­truppe im Gange sei. Telegramm des ungarischen Militärattaches in Warschau an den Generalstabschef Der Militärattache berichtet über die Tätigkeit der polnischen Frei­schärler. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen General­konsul in Cleveland Vorläufig sei es nicht erwünscht, die ukrainisch —ruthenischen Gegensätze hervorzuheben. Erlaß des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Gesandte möge Ciano mitteilen, der Außenminister habe in seinem Exposé im Abgeordnetenhaus das Zustandekommen freundschaftli­cher ungarisch —jugoslawischer Beziehungen seinem Versprechen gemäß gebilligt. Auf diese freundschaftliche Geste sei die Reaktion von Stojadinovié ziemlich kühl gewesen. Aufzeichnung des Außenministeriums Die ungarische Regierung habe seit dem Beginn der tschechoslowaki­schen Krise für sämtliche in der Tschechoslowakei ansässigen Minder­heiten — so auch für die Karpatoukrainer — das Selbstbestimmungs­recht gefordert. An diesem Standpunkt halte die ungarische Regierung trotz des ersten Wiener Schiedsspruches nach wie vor fest. Dies um so eher, da das karpatoukrainische Volk das Selbstbestimmungsrecht fordere, um sich frei für den Anschluß an Ungarn entscheiden zu können. 33. 16. 11. 1938 Telegramm des ungarischen Militârattachés in Warschau an den Warschau Generalstabschef Der Militârattaché berichtet über die Tätigkeit der polnischen Frei­schärler und die aktionsbereiten polnischen Truppen. In Polen habe man den Eindruck, daß die Ungarn das Gewicht weniger auf die Waffengewalt als auf die Propaganda legen. 34. 16. 11. 1938 Aufzeichnung über die Unterredung zwischen dem deutschen Legationsrat Budapest in Budapest Werkmeister und dem ungarischen Gesandtschaftssekretär Semsey Werkmeister brachte die Frage der Zugehörigkeit der Karpatoukraine mit der allgemeinen Lösung der ukrainischen Frage in Verbindung. Ungarn werde diesmal Gelegenheit haben, auch die Frage Sieben­bürgens zu lösen; zum Schluß gab er der Hoffnung Ausdruck, die ungarische Regierung werde Deutschland in der karpatoukrainischen Frage nicht vor vollendete Tatsachen stellen. In Berlin vertraue man darauf, daß es möglich sein werde, mit der Imrédy-Regierung, die für die Verwirklichung großer Ideen empfänglich sei, auch in dieser Frage übereinzukommen. 730

Next

/
Oldalképek
Tartalom