Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

einhalten wollen. Er verwies auf die Gefahr der deutschen Expan­sion. Falls sich die ungarischen Ansprüche nicht auf die Slowakei und die Karpatoukraine ausdehnten, sei er bereit, zwischen Prag und Budapest den Versuch einer Vermittlung zu unternehmen. 397. 26. 9. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Nur unter Beteiligung von Ungarn, Polen und Italien ist Hitler bereit, die bestehen bleibende Tschechoslowakei zu garantieren. Wenn die tschechoslowakische Regierung das deutsche Memoran­dum zurückweist, werden die Deutschen, selbst auf die Gefahr eines Krieges, in die Tschechoslowakei einmarschieren. Die Deut­schen haben nachgefragt, welche Haltung Ungarn in diesem Falle einnehmen würde. 398. 26. 9. 1938 London 398a. Beilage 399. 26. 9. 1938 Berlin 400. 26. 9. 1938 Warschau 401. 27. 9. 1938 Berlin 402. 27. 9. 1938 Warschau Bericht des ungarischen Gesandten in London an den Außenminister Der Gesandte analysiert den offiziellen Privatbrief Lord Halifax' und würdigt dessen Bedeutung. Brief des englischen Außenministers Lord Halifax an den ungarischen Außenminister Lord Halifax führt aus, gegenwärtig würde England seine Kräfte auf die Lösung der sudetendeutschen Frage konzentrieren, was jedoch nicht bedeute, daß die Forderungen der ungarischen Regie­rung als nebensächlich betrachtet würden, er werde sie im Auge behalten und im gegebenen Augenblick zur Sprache bringen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Der polnische Botschafter in Berlin hat dem ungarischen Gesand­ten mitgeteilt, die polnische Regierung versuche zur Erfüllung ihrer Forderungen Druck auf die Großmächte auszuüben. Kämpfe der Freischärlertruppen hätten begonnen und sollen bis zur Lösung der Frage fortgeführt werden; Warschau hat der deutschen Regie­rung einen Plan zur gemeinsamen Blockade der Tschechoslowakei unterbreitet. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Nach Informationen der polnischen Regierung soll der rumänische König das Bündnis der Kleinen Entente als für sich nicht bindend betrachten, selbst im Falle eines ungarischen Angriffs nicht. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Göring beanstandet eine Äußerung, die der ungarische Gesandte in London angeblich dem englischen Außenminister gegenüber ge­macht haben soll, nämlich, daß Ungarn gegen die Tschechoslowa­kei nicht zu den Waffen greifen werde. Wenn sich Ungarn nicht an der militärischen Aktion beteilige, werde es auch bei der Lösung der Probleme leer ausgehen. Der Gesandte verweist auf die Äuße­rungen der ungarischen Regierungsmitglieder in Berchtesgaden. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Der polnische Außenminister Beck teilte mit, die tschechoslowa­kische Regierung sei bereit, Polen territoriale Zugeständnisse zu machen und zunächst darüber zu verhandeln; die polnische Regie­rung stelle dieselben Forderungen wie die Deutschen; Ungarn könne auf die Unterstützung durch Polen rechnen. 994

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