Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

260. 9. 7. 1938 Berlin 261. 9. 7. 1938. Rom 262. 9. 7. 1938 Berlin 259. 8. 7. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Göring hat die Nachricht, daß sich Ungarn mit Jugoslawien außer­halb des Rahmens der Kleinen Entente einigen könne, mit Genug­tuung aufgenommen; er weist aber darauf hin, daß eine Behand­lung der Grenzfragen die Position Stojadinovic' ins Wanken brin­gen könne. Im Falle eines deutsch —tschechoslowakischen und ungarisch —tschechoslowakischen Konfliktes würde Jugoslawien sein Desinteressement erklären, sofern tschechoslowakische Provo­kationen den Anstoß dazu gegeben haben. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen hält eine schnellere Lösung der tschechoslowakischen Frage für wünschenswert. Nach Ansicht des Gesandten unternehmen die Deutschen zum Schutz der sudetendeutschen Interesse vorerst lediglich diploma­tische Schritte. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenministet Der jugoslawische Gesandte in Rom, Kristic, hat geäußert, Jugo­slawien wolle sich mit Ungarn einigen. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Die englische und französische Regierung versuchen einige südost­europäische Staaten durch Gewährung von Krediten und Waren­aufkäufen in ihre wirtschaftliche Interessensphäre einzubeziehen. Das ist für Deutschland mit wirtschaftlichen und politischen Nachteilen verbunden, so daß von deutscher Seite alles unter­nommen wird, um die Staaten an der Donau, vor allem durch Propaganda zu beeinflussen. Wegen der reichen rumänischen Bodenschätze versucht man, die Wirtschaftsbeziehungen zu Rumänien weiter auszubauen. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Per Gesandte hat Stojadinovic die Schwierigkeiten bei den unga­risch —rumänischen Verhandlungen dargelegt; mit der Tschecho­slowakei könne Ungarn keine Vereinbarung treffen, bevor sich die tschechoslowakische Regierung nicht mit der ungarischen Minder­heit geeinigt habe. Dies alles aber seien keine Hindernisse für die Klärung des ungarisch-jugoslawischen Verhältnisses. Die unga­rische Regierung wolle es der jugoslawischen Regierung überlassen, Beginn und Tempo der Verhandlungen zu bestimmen. Stojadinovic nahm diese Ausführungen zur Kenntnis und erklärte, sie würden sich in den allgemeinen politischen Rahmen einfügen, denn sowohl Ungarn wie Jugoslawien seien Freunde Deutschlands und Italiens. Was die Staaten der Kleinen Entente anbetreffe, so werde er sich auf den Standpunkt „wait and see" stellen. Nach Ansicht des Gesandten will sich Stojadinovic nicht durch einen schriftlichen Vertrag binden, der Standpunkt „wait and see" beziehe sich nicht nur auf die Staaten der Kleinen Entente, sondern auf seine gesamte Außenpolitik. Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außen­minister Zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente sind die Verhandlungen über Erklärungen zur ungarischen militärischen Gleichberechtigung und zum Kellogg —Pakt als beendet anzusehen. Comnen teilte mit, zur Beschäftigung mit den Minderheitenfragen sei die Aufstellung einer engeren ministeriellen Kommission geplant. Der Gesandte überreichte den Protokoll-und den Erklärungsent­wurf der ungarischen Regierung. 264a. Beilage Protokoll und Erklärungsentwurf der rumänischen Regierung Enthält den Vorschlag zu einer Erklärung zur ungarischen mili­263. 12. 7. 1938 Bled 264. 13. 7. 1938 Bukarest 971

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