Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

Forderungen gingen zu weit, er selbst aber würde einen guten Eindruck machen. Die englische Regierung besteht auf friedlichen Mitteln, läßt aber den Verhandlungen ansonsten freien Lauf. 206. 19. 5. 1938 Chiffrelelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Berlin Außenminister Einer der Reichsminister hat erklärt, die tschechoslowakische Regierung verhandele mit den Minderheiten getrennt und spiele die eine gegen die andere aus. Die Ungarn sollten die gleichen Rechte fordern wie die Sudetendeutschen. 207.20. 5. 1938 Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Geschäfts­Prag trägers in Prag an den Außenminister Nach Informationen der politischen Abteilung im tschechoslo­wakischen Außen ministerium sollen in Deutschland Truppen­bewegungen stattfinden. In Ungarn sollen fünf Jahrgänge ein­berufen worden sein, die tschechoslowakische Regierung ersucht um Aufklärung. 208. 20. 5. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Belgrad Außenminister Die jugoslawische Regierung ist im Zusammenhang mit der Konfe­renz von Sinaia bereit, über die geplante Übereinkunft gesondert und selbständig zu verhandeln. 209. 20. 5. 1938 Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in London an den Außen­London minister Der Generalsekretär des Äußeren, Alexander Cadogan, hat sich dahingehend geäußert, es wäre das beste, wenn in der Spanien­frage eine Kompromißlösung zustandekäme, die einen Abzug der italienischen Truppen möglich machen würde. Dies sei die Vor­aussetzung für das Inkrafttreten des englisch —italienischen Ver­trages. In der tschechoslowakischen Frage dagegen werde es keinen Kompromiß geben, die deutschen Forderungen nach Au­tonomie hält er für berechtigt. Er erkundigte sich nach den Aus­sichten der Verhandlungen zwischen Ungarn und den Staaten der Kleinen Entente. 210. 20. 5. 1938 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Berlin Den Zeitpunkt für die Lösung der tschechoslowakischen Frage wird Hitler selbst bestimmen. Kommendes Frühjahr ist der äußerste Termin. Weizsäcker hält einen friedlichen Evolutionsprozeß für wünschenswert; er hat den Eindruck, als wollten die Tschecho­slowaken einen Weltkrieg entfesseln, ein ausdauernder tschechoslo­wakischer Widerstand könnte zur Einmischung der Engländer führen. Der ungarische Gesandte brachte die Frage der ungarisch— + deutschen Zusammenarbeit und der jugoslawischen Neutralität zur Sprache. 211. 21. 5. 1938 Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des Außenministers an Budapest den ungarischen Gesandten in Prag In Ungarn sind keine außergewöhnlichen militärischen Maß­nahmen getroffen worden, die Einberufung von fünf Jahrgängen­entspricht nicht den Tatsachen. 212. 21. 5. 1938 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten Budapest in Berlin Die Zusammenarbeit zwischen der sudetendeutschen Partei und der Vereinigten Ungarischen Partei ist gut. Die Lage in Jugo­slawien und in Rumänien ist unbefriedigend. 213. 21. 5. 1938 Chiffretelegramm des ungarischen Geschäfsträgers in Prag an den Prag Außenminister Die militärischen Maßnahmen sind weder gegen Ungarn noch gegen 61 A müncheni egyezmény létrejötte 961

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