Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

573. 22. 10. 1938 Budapest 568. 21. 10. 1938 Prag 569. 21. 10. 1938 Berlin 570. 21. 10. 1938 Berlin 571. 22. 10. 1938 Prag 571a. Beilage 572. 22. 10. 1938 Bukarest Städte in der Tschechoslowakei verbleiben würden. Der Gesandte soll Ciano fragen, wie er sich den weiteren Verlauf der Dinge vor­stelle. Ungarn sei bereit, ein Schiedsgericht, bestehend aus der deutschen und der italienischen Regierung anzunehmen, was den Osten anbetreffe, ersuche sie auch Polen um Mitsprache. Tagesbericht über die Unterredung zwischen dem jugoslawischen Gesandten in Budapest, Rasic und Außenminister Kánya Der jugoslawische Gesandte in Budapest überreicht eine Botschaft des jugoslawischen Außenministers Stojadinovic über die Ratifi­zierung und Veröffentlichung des Abkommens von Bled. Telefonisch übermitteltes Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Fencik hat mitgeteilt, morgen werde der Beschluß gefaßt, das Selbstbestimmungsrecht zu fordern. Sofern die tschechoslowakiche Regierung diesen Beschluß nicht respektiere, würden die Slowaken zum Aufstand übergehen. Der Gesandte ersucht um weitere Anwei­sungen für Fencik. Telefonisch übermittelter Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Statt des ungarischen Vorschlags, ein Schiedsgericht aus der deutschen und der italienischen Regierung zu bilden, empfiehlt der deutsche Staatssekretär des Äußeren die Fortführung der Verhandlungen. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außen­minister Nach Meinung des deutschen Staatssekretärs des Äußeren war im ungarischen Darányi-Vorschlag die Rückgliederung von Ungvár und Munkács nicht enthalten, so würde das jetzt der ungarischen Regierung überreichte tschechoslowakische Angebot von den ungarischen Forderungen allein in der Frage Kassa abweichen. Der Gesandte verweist darauf, daß hier ein Irrtum vorliegen müsse. Telefonisch übermittelter Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Der tschechoslowakische Außenminister Chvalkovsky versprach in kürze formelle Vorschläge mit beigefügten Landkarten zu über­reichen und fragte, ob die ungarische Regierung bereit sei, die Verhandlungen zu beginnen. Als nichtamtliche Mitteilung gab der Gesandte dem tschechoslowakischen Außenminister zur Kenntnis, daß der Vorschlag nach Meinung der ungarischen Regierung unannehmbar sei. Auf zeichung des ungarischen Gesandten in Prag für den Ischecho­slowakischen Außenminister Der deutsche Gesandte in Budapest hat den Entwurf überreicht, den die tschechoslowakische Regierung auf Grund der Verhand­lungen zwischen Ribbentrop und Tiso in München angefertigt hat. Nach Ansicht der ungarischen Regierung stimmt dieser Entwurf nicht völlig mit der Mitteilung überein, die der tschechoslowakische Außenminister dem ungarischen Gesandten in Prag gemacht hat, deshalb erwartet die ungarische Regierung möglichst bald einen entsprechenden Vorschlag. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Comnen gab dem italienischen Vertreter in Bukarest zur Kenntnis, daß die rumänische Regierung nicht damit einverstanden sei, daß die Karpatoukraine unter ungarische Oberhoheit kommen soll; er halte die Kleine Entente auch weiterhin für ein lebensfähiges 1021

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