Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 2. kötet

Függelék - VI. Inhalt der Aktenstücke

434. 1. 10. 1938 Rom 435. 1. 10. 1938 Warschau 436. 1. 10. 1938 Bukarest 437. 1. 10. 1938 Budapest 438. 1. 10. 1938 Berlin 438a. Beilage 439. 1. 10. 1938 Berlin 440. 1. 10. 1938 Berlin 441. 1. 10. 1938 Berlin Der amerikanische Geschäftsträger anerkennt die Berechtigung der ungarischen Forderungen. Als persönliche Meinung stellte er die Frage, ob es nicht angebracht wäre, wenn die amerikanische Regierung verschiedenen Regierungen die Erfüllung der unga­rischen Forderungen empfehlen würde. Apor bezeichnete dies in seiner Antwort als durchaus wünschenswert. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Rom an den Außen­minister Ciano ist der Ansicht, es sei nicht angebracht, italienische Flug­zeuge nach Budapest zu schicken, das könnte einen nachteiligen Eindruck erwecken. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Warschau an den Außenminister Die englische Regierung hat ihre Dienste für die Erfüllung der polnischen Forderungen angeboten. Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Nach einer Mitteilung des Hofministers Urdereanu betrachtet Rumänien das Bündnis der Kleinen Entente als nicht mehr beste­hend. Wie Außenminister Comnen äußerte, ist damit zu rechnen, daß die ungarischen Forderungen an die Tschechoslowakei erfüllt werden. Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Warschau Die ungarische Regierung ersucht den polnischen Außenminister Beck der Tschechoslowakei weder für ihre Grenzen noch sonst andere Garantien zu geben, bevor die ungarische Frage nicht gelöst sei. Die Chancen für eine Rückgliederung der von Ungarn bewohnten Gebiete der Tschechoslowakei stünden gut. Das Selbstbestimmungsrecht für die Slowakei und die Karpatoukraine wäre nur durch Bewegungen im Innern zu erreichen. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Weizsäcker hat erklärt, die deutsche Regierung sei bereit, die direkten ungarisch —tschechoslowakischen Verhandlungen auf diplomatischem Wege zu unterstützen, sofern sie über jeden unga­rischen Schritt in vornhinein informiert würde. Aufzeichnung der ungarischen Regierung für die deutsche Regierung Mitteilung, daß die ungarische Regierung die Regierung in Prag aufgefordert hat, Verhandlungen zu beginnen, gleichzeitig wird die deutsche Regierung um ihre Unterstützung ersucht. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Hitler, Göring und andere maßgebliche Persönlichkeiten halten den Beginn bewaffneter Aktionen in den von Ungarn bewohnten Gebieten der Tschechoslowakei für notwendig. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Göring hält es nicht für ausgeschlossen, dem rumänischen Gesand­ten gegenüber die angeführte Äußerung getan zu haben, das sei seiner Meinung nach aber nur geschehen, um die deutschfeindliche Einstellung der Rumänen abzuschwächen. Der Gesandte versucht zu beweisen, daß Göring den ungarischen Bestrebungen wohlge­sinnt ist. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte hat Weizsäcker erklärt, er sei vom Erfolg direkter ungarisch —tschechoslowakischer Verhandlungen nicht überzeugt. Weizsäcker hat den tschechoslowakischen Staat als schwach bezeichnet. 999

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