Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

358. 359. 16. 2. 1938 Wien 17. 2. 1938 Wien 360. 17. 2. 1938 Wien 361. 17. 2. 1938 Wien 362. 363. 364. 17. 2. 1938 Budapest 18. 2. 1938 Paris 18. 2. 1938 Paris eine Änderung eintreten; im Hinblick auf die Donau-Probleme hält er es für wünschenswert, daß die polnische und die ungarische Regie­rung in ständiger Berührung bleiben. Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außenminister Nach Meinung des Staatssekretärs des Äußeren, Schmidt, gefährdet die vollzogene Regierungsumbildung die innenpolitische Stabilität nicht; die Nationalsozialisten betrachten die erfolgten Veränderungen als den ersten Schritt zum Anschluß. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außen­minister Der Geschäftsträger führt in seinem Bericht die personelle Zusam­mensetzung der neuen österreichischen Regierung auf; In der neuen Regierung sind alle politischen Richtungen vertreten; in seiner Ansprache anläßlich der Übernahme des Innenministeriums, rückte Seyß-Inquart von fanatischen Vertretern der äußersten Rechten ab; die wegen schwerster politischer Vergehen verurteilten National­sozialisten wurden auf dem Wege der Begnadigung freigelassen. Bericht des ungarischen Militärattaches in Wien an den Chef des Generalstabes Die Zusammensetzung der neuen österreichischen Regierung zeigt, daß Schuschnigg die Erfüllung der in Berchtesgaden erpreßten Ver­sprechungen bis an die Grenze des Möglichen sabotiert hat; nach Meinung des Militärattaches ist der derzeitige Zustand aus innen­und außenpolitischen Gründen nicht für lange Zeit haltbar; die inter­nationalen Voraussetzungen geben Deutschland die Möglichkeit, die Eingliederung Österreichs zu vollziehen. Bericht des ungarischen Geschäftsträgers in Wien an den Außen­minister Die Vorereignisse des Treffens zwischen Hitler und Schuschnigg; auf Wunsch der deutschen Regierung hat Papen das Treffen bereits Mitte Januar vorgeschlagen; nach Informationen des Geschäftsträ­gers beruht die Nachricht, Schuschnigg habe zuvor Mussolinis Mei­nung eingeholt, auf einem Irrtum; die Anwesenheit der Generale Keitel, Reichenau und Sperrle zielte auf die Einschüchterung der österreichischen Staatsmänner; Hitler hat versprochen, im Falle der Erfüllung der deutschen Forderungen, Österreichs Unabhängigkeit in seiner Rede am 20. Februar zu garantieren; die allgemeine Stimmung in Wien ist gedrückt, was auch im Nachlassen des Börsenverkehrs zum Ausdruck kommt. Chiffre-Telegramm Außenminister Kányas an den ungarischen Gesand­ten in Rom. Der Außenminister erbittet über den Gesandten vom italienischen Außenministerium Informationen über die neueste Entwicklung und die Aussichten der Lage Österreichs. Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den Außenminister Auf die Verwahrung des englischen und französischen Gesandten in Berlin hat Ribbentrop geantwortet, daß die deutsche Regierung das Österreich-Problem als Familienangelegenheit betrachte, das es ohne Einmischung anderer Mächte lösen wolle. Chiffre-Telegramm des ungarischen Geschäftsträgers in Paris an den Außenminister Der Kabinettschef Rochat hat dem österreichischen Gesandten in Paris, Vollgruber, mitgeteilt, daß die französische Regierung England dazu bewegen möchte, gemeinsame Schritte im Interesse der Unab­hängigkeit Österreichs zu unternehmen. 809

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