Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 1. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

237. 23. 4. 1937 Bericht des ungarischen Generalkonsuls in München an den Außen­München minister In der deutschen Industrie ist ein schwerer Rohstoffmangel wahr­nehmbar, durch den das Handwerk in eine krisenhafte Situation geraten ist; der Rohstoffmangel zeigt sich am augenfälligsten in der einschneidenden Beschränkung des privaten Bauwesens; die Organe des Staates und der Partei scheinen stark genug, die politischen Kon­sequenzen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu verhüten. V. DAS TREFFEN ZWISCHEN MUSSOLINI UND SCHUSCHNIGG IN VENEDIG. WENDE IN DER ÖSTERREICH-POLITIK ITALIENS 238. 239. 24. 4. 1937 Wien 24. 4. 1937 Wien 240. 25. 4. 1937 Rom 241. 242. 27. 4. 1937 Wien 28. 4. 1937 Berlin 209. 28. 4. 1937 Prag Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Wien an den Außen­minister Die Wiener öffentliche Meinung beurteilt das Treffen zwischen Musso­lini und Schuschnigg in Venedig pessimistisch; Gaydas neuer Artikel hat einen großen Zusammenstoß verursacht. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Wien an den Außen­minister Mitteilungen des österreichischen Staatssekretärs des Äußeren, Schmidt, über das Treffen von Venedig: Mussolini habe geäußert, Österreichs Selbständigkeit sei eine Basis seiner Politik; Englands und Frankreichs Politik habe notwendigerweise zur deutsch —italieni­schen Zusammenarbeit geführt, zwischen Deutschland und Italien bestünden aber noch gewisse Meinungsverschiedenheiten; zu Jugosla­wien möchte Italien die gleichen Wirtschaftsbeziehungen ausbauen wie zu Ungarn und Österreich. Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Ciano teilt die Ergebnisse der Besprechungen von Venedig mit: Österreichs Unabhängigkeit als föderativer deutscher Staat müsse gesichert werden; Österreich stehe treu zur Achse Berlin —Rom und führe die Bestimmungen des Abkommens vom 11. Juli durch; die Restauration sei nicht aktuell, denn ihre Durchführung würde eine deutsch —jugoslawische Einmischung zur Folge haben; Österreich werde sich nicht der Linie Paris —Prag —Moskau annähern. Bericht des ungarischen Gesandten in Wien an den Außenminister Der Versuch der österreichischen Regierung, die Besprechungen von Venedig als österreichischen Erfolg hinzustellen, findet in der öffent­lichen Meinung keinen Widerhall. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach Neuraths Meinung war das Treffen in Venedig für Schuschnigg eine große Enttäuschung, denn Mussolini habe ihm entschieden geraten, im Interesse der inneren Konsolidierung, Vertreter der oppo­sitionellen Nationalsozialisten in die Regierung aufzunehmen; die deutsche Regierung sei mit Mussolinis Schritten vollkommen ein­verstanden, obwohl diese nicht auf deutsche Initiative erfolgt seien; Neurath legte dar, daß die Probleme des Donauraumes nach deutscher Auffassung nur durch zweiseitige Übereinkommen gelöst werden könnten; Deutschland wolle nicht dem Römischen Pakt beitreten, wünsche viel eher Österreich, Ungarn, Jugoslawien, Bulgarien und nach Möglichkeit auch Rumänien und Polen der Achse Berlin —Rom anzuschließen; Neurath erklärte, das Schwergewicht der Achse habe sich nach Berlin verlagert. Bericht des ungarischen Gesandten in Prag an den Außenminister Die tschechoslowakischen politischen Kreise haben die Ergebnisse des Treffens von Venedig mit Bitterkeit aufgenommen, denn ihrer Mei­nung nach hat Mussolini endgültig den Weg der tschechoslowakisch — 795

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