Kántor Klára: Esztergom vármegye közgyűlési jegyzőkönyveinek regesztái I. 1638-1702 - Komárom-Esztergom Megyei Önkormányzat Levéltára Évkönyvei 4. (Esztergom, 1999)

Függelék

Resümee Im vorliegenden Heft werden aus den Protokollen der adeligen Ver­sammlung und des Gerichts der Gespanschaft Esztergom zusammengestellte Regesten - kurze Auszüge der Tagesordnungspunkte - veröffentlicht. Das Heft enthält den Stoff der zwei ältesten, fragmentarisch überbliebenen Protokolle (1638-1659, 1691-1702). Die Protokolle sind im Komitatsarchiv Komárom-Esztergom aufbewahrt. Die Sprache der Protokolle ist - von eini­gen ungarischen Eintragungen abgesehen - Lateinisch. Dies ist einerseits der Grund für die Veröffentlichung der Regesten, andererseits ist es die Tatsache, daß sich aus der Reihe der Protokolle nur lückenhafte lateinische Kompen­dien aus dem 18. Jh. - meist „elenchus” - erhielten, so ist ihre Forschungs­möglichkeit beschränkt und sie entsprechen nicht den heutigen Forschungs­anforderungen. Die Gespanschaft Esztergom fungierte während der Türkenherrschaft als eine „Flüchtlings”-Gespanschaft: im 16. Jh. warscheinlich in der Stadt Ko­márom, vom ersten Jahrzehnt des 17. Jh-s an in Érsekújvár, das von den Erzbischöfen von Esztergom - die zugleich Obergespane waren - erbaut wurde, und im Jahre 1573 dem König in die Hände fiel. Nach dem Fall von Érsekújvár /1663/ gewährte wieder Komárom den Adeligen der Gespanschaft Esztergom Zuflucht. Das Gebiet der Gespanschaft wurde nach der Einnahme der Burg Esz­tergom /1543/ zu einem Teil des Eroberungsgebietes der Türken, die Bevöl­kerung mußte beiderseits Steuer zahlen. In der Verwaltung der Türken ge­319

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