Zounuk - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Levéltár Évkönyve 25. (Szolnok, 2010)
ADATTÁR - CSEH GÉZA: I. világháborús haditettleírások Jász-Nagykun-Szolnok vármegye Vitézi Székének iratanyagában
GÉZA CSEH KRIEGSTATENBESCHREIBUNGEN VOM ERSTEN WELTKRIEG IM SCHRIFTSMATERIAL DES HELDENSTUHLES DES KOMITATS JÁSZ-NAGYKUN-SZOLNOK Im Schriftsmaterial der Archive der Selbstverwaltungen sind in der Regel lediglich sehr wenige Angaben über die Kriegsereignisse des Ersten Weltkrieges zu finden. Deswegen rechnen die Kriegstaten- bzw. Waffentatenbeschreibungen, die unter den Schriften des Heldenstuhles vom Komitat Jász-Nagykun-Szolnok im Komitatsarchiv befindlich sind, zu den raren und einzigartigen Dokumenten. In unserer Quellenbekanntmachung werden die Berichte von 19 früheren Frontsoldaten und die über ihre Taten von Anderen geschriebenen Berichte veröffentlicht. Die Verfasser dieser Beschreibungen wurden Anfang der 1920er Jahre wegen ihrer Kriegswürden zum Helden eingeweiht, einem Teil von ihnen wurden auch Besitze gespendet. Der Heldentitel bedeutete auch der Intelligenz, den Mitgliedern der Waffenkörper, den öffentlichen Beamten und staatlichen und städtischen Angestellten einen Vorteil. Die Handwerker ließ man im Fall der öffentlichen Aufträge einer Lieferungsbegünstigung teilhaftig werden. Die Helden konnten leichter als Amstdiener oder Hilfsdiener angestellt werden. Sie konnten mit ihren Familienangehörigen die ärztlichen Behandlungen in den Militär- und öffentlichen Krankenhäusern in Anspruch nehmen und ihnen wurden auch Reisebegünstigungen gewährt. Der Landesverweser Miklós Horthy wollte sich auf diese, aus Bauern, Kleinhandwerkern, Beamten und geschulten Schichten bestehenden, aus der Provinz stammenden Gruppe christlicher Geistigkeit als zuverlässige politische, in Notfall militärische Basis stützen, deren Mitglieder fast alle zu den ausprobierten Veterans des Ersten Weltkrieges gehörten. Die Dokumentation des Ländlichen Heldenstuhles wurde im Winter zwischen 1944 und 45 in der Budaer Burg vernichtet und die Dokumente der komitatlichen Heldenstühle blieben auch nur noch auf wenigen Stellen und fragmentarisch bewahren. Die Schriften des Heldenstuhles des Komitats Jász-Nagykun-Szolnok wurden aber auf glücklicher Weise vor der Vernichtung gerettet. Die Kriegstatenbeschreibungen wurden von Personen extrem verschiedener Schulung und Ausbildung formuliert. Die weniger Geschulten von ihnen konnten leider ihre viel bedeutendere Würden nicht so richtig beschreiben als diejenigen, die im Zivilleben als Lehrer, Beamter oder Angestellter tätig waren. Das vom reformierten Kantorlehrer László Nagy eingereichte Material ist die umfangreichste und vielleicht die interessanteste von den 554