Zounuk - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Levéltár Évkönyve 14. (Szolnok, 1999)

ADATTÁR - Szabó Antal: A törökszentmiklósi Almásy uradalom vagyon és jövedelem helyzete (1845-1850) / 325. o.

ANTAL SZABÓ DIE VERMÖGENS- UND EINKOMMENSLAGE DES BESITZES DER FAMILIE ALMÁSY VON TÖRÖKSZENTMIKLÓS (1845-1850) Der Ortsname Törökszentmiklós wurde in den Jahrzehnten nach der Vertreibung der Türken aufgrunde des Gemeindenamens Balaszentmiklós ausgebildet. Erst 1720 gelang es nach seiner völligen Entvölkerung den Ort endgültig wieder zu bevölkern. Das Gebiet mit den angrenzenden Heiden - im Jahre 1700 - wurde gegen 6000 Gold Waffenlose zum Eigentum von János Almásy I. Die sich durch die Arbeiterhände schön vermehrende Possession gewann für 1736 den Oppidum-Titel, sie wurde zum Mittelpunkt eines etwa fast 60 000 Joch Gebietes und zum Heim der sich ansiedelnden in Taxen - und dann in Teilfeldgemeinschaft lebenden Leibeigenen. Ihre Entwicklung wurde bloss von Epidemien und von der Einleitung des Urbarium-Systems unterbrochen, bzw. lagsamer gemacht. Ihre drei Heiden - Kengyel, Szenttamás, (Tisza)Tenyő - waren praktisch unbewohnte oder kaum bewohnte landwirtschaftliche Meierhofseinheiten . Im von Leibeigenen bewohnten Törökszentmiklóser Gebiet gab es nur 12 000 Joch urbarisch, die anderen Teile des Besitzes standen unter der Behandlung der Gutsherren. Zwei Heiden wurden in grösserem Teil von den Zinsleuten als Weiden in Pacht genommen, dann werden immer grössere Teile davon beackert. Im 19. Jahrhundert kam das gepachtete Ackerfeld lieber zur Drittelnutzung. Das Grundstück ist aufgrund des Testaments unteilbar. Dagegen empörten sich mehrere Familienmitglieder ständig. 1845 ist ein Vermögenüberblick darüber verfertigt worden und über die auch unteilbaren Einheiten Terebes/Mátraverebély, damit von einem schuldenbelasteten Familienmitglied zwei Geschwister den auf sie fallenden Teil - zur Bezahlung ihrer Schulden - übernehmen können. Zu ihrer Bitte wurde es von den beauftragten Beamten des Komitats Heves-Aussen-Szolnok genau erledigt. Kein „Inventar" wurde über das Sachgut, den Viehbestand ausgenommen, 367

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