Zounuk - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Levéltár Évkönyve 8. (Szolnok, 1993)

ADATTÁR - Kiss Z. Géza: Adatok és szempontok a Jász-Nagykun-Szolnok megyei népcsoportok bácskai beköltözéséhez / 275. o.

GÉZA KISS Z. ANGABEN UND ANSCHAUUNGEN ZUR EINWANDERUNG DER VOLKS­GRUPPEN AUS DEM KOMITAT JÁSZ-NAGYKUN-SZOLNOK NACH BATSCHKA Der Verfasser wünscht mit dieser Schrift die Aufmerksamkeit der heimatlichen Forscher des Themas auf die Wirklichkeit des damaligen Batschka zu richten. Im Interesse des Beitrags zur Orientierung veröffentlicht er den genauen Zeit­punkt der Entstehung der ungarischen und deutschen Kolonien des 18-ten Jahrhun­derts. Er stellt die geistige treibende Kraft der Ansiedlung, den Kammerpräsidenten Graf Antal Grassalkovich und seine Mitarbeiter, den Kammerrat Anton Cotthmann, der die zur Ansiedlung geeigneten Orte in Betracht genommen hat, den Kammerleiter Redl von Rottenhausen aus Batschka und den Autoren unserer Quelle, den ausseror­dentlich agilen Kammerverwalter Simon Matthaeus Fuchs vor. Er bietet auf die An­siedlungen von Joseph dem zweiten, der wegen des Arbeitskraftschutzes der deutschen Fürsten nur in den protestantischen Fürstentümern am Rhein Überfluss am Volk hat finden können, zwischen 1784-1786 einen ausführlichen Überblick. So konnten auch die protestantischen Ansiedler an der Theiss von der Ungarischen Kammer aufgenom­men werden,ohne ihren freien oder leibeigenen Status zu berücksichtigen. Dann wird die Ansiedlungsanweisung des Kammerverwalters Simon Matthaeus Fuchs ausführlich dargelegt, die eine Mischung von Absicht und Wirklichkeit, die des Einzelbeispiels und bürokratischer Disziplin ist. Die Sprache ist das mit lateinisch-un­garischen Verlangerungen, mit Flut von Attributen, mit echter Masse der deutschen Hilfsverben gezierte, für das Zeitalter charakteristische Produkt der heimatlichen Deutschen, sie lenkt mit ihrer den Buchstaben getreuen Schrift wahrscheinlich die Aufmerksamkeit der Philologen auf sich. Es strömt aus ihrem ausführlich bekanntgemachten ungarischen Auszug eine bei uns ungewöhnliche Fürsorge, deren letzte Regungen auch von den jazyg-kuma­nischen Ansiedlern genossen werden konnten. 288

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