Inventare Teil 8. Inventar des Kriegsarchivs in Wien (1953)

II. Band - Register

Vorbemerkung. Das Register zum Inventar des KA. stellt einen Schlüssel zum Inventar dar; zu den im KA. vereinigten Quellen ist es jedoch nur in dem Grad ein Schlüssel, als diese Quellen in den vorhandenen Archivbehelfen bereits erschlossen sind. Da ferner der Text des Inventars aufs äußerste konzentriert werden mußte und das Register ein richtiges Verhältnismaß zum Umfang des Inventars nicht überschreiten durfte, konnten Schlagwörter mehrerer Abschnitte, die zu den Archivbeständen in keiner unmittelbaren Beziehung stehen, nicht berücksichtigt werden. Ebenso wurden die Fußnoten nur fallweise je nach ihrem Inhalt im Register verwertet, Verweise über­haupt nicht. Um trotzdem die möglichste Vollständigkeit hei geringstem Umfang zu erzielen, wurde in allen Sach- und Orts-Schlagwörtern die sonst häufig zu findende nähere Bezeichnung (z. B. Stadt in Belgien, Schriftgutgruppe im KA.) weggelassen: der Benützer findet sie an der bezeichneten Stelle oder in deren textlichem Zu­sammenhang. Die Personennamen wurden in ihrer gebräuchlichen, in Zweifelsfällen in ihrer in Österreich üblichen amtlichen Schreibweise, und, wo zweckmäßig, mit ihren letzten Funktions- bzw. Berufsangaben gebracht, die Vornamen dagegen nach der jetzt geltenden Schreibweise, ausgenommen: Eh. Carl, die Kaiser Joseph I., II. und Franz Joseph I. Die Mitglieder des Hauses Habsburg (-Lothringen) wurden unter ihren Vornamen, von anderen Dynastien unter den Ländern oder Familien angeführt. Verschiedene Bezeichnungen für einen Schlagwortbegriff wurden nach diesem in Klammer beigefügt, doch in der Regel nicht verwiesen; Schlagwörter und Begriffe, die ein Schlagwort zu ergänzen und weiter zu führen geeignet sind oder sonst in einem näheren Zusammenhang zu ihm stehen, wurden am Ende der Zitate als Ver­weisschlagwörter angeführt. Verweisschlagwörter, die selbst wieder mehrfach unter­teilt sind, wurden unter Voransetzung des Wortes Artikel unter Anführungszeichen gesetzt; z. B.: Kriegsmarine... s. Artikel: „Marine...“, „See...“. Obwohl bei den großen Zahlen- und Rubrikenregistraturen (HKR., KM., Min.f.LV., BM.f.LV. u. a.) die Inhalte ihrer Rubriken, Inhaltsübersichten etc., die ja einer geschlossenen Akten­gruppe innerhalb der Registratur entsprechen, im Register verwertet wurden, wird der Forscher für seine Arbeit doch ausdrücklich auf diese Übersichten, welche die Archivverzeichnisse ergänzen, hingewiesen; sie sind auch bei den entsprechenden Schlagwörtern unter dem Unterschlagwort „Gliederung“, „Materienübersicht“ u. a. angeführt. Letzten Endes wird aber auf die mündliche bzw. schriftliche Fühlung­nahme mit dem Archiv, die durch kein Inventar und Inventarregister ersetzt werden kann, verwiesen, denn das Nichtfinden eines Schlagwortes im Register bedeutet noch nicht das Fehlen der gesuchten Quellen im Archiv. Ein Registerschlagwort besteht aus: 1. dem Schlagwort selbst, 2. seinen in Klammer gesetzten Formen und weiteren begrifflich gleichen bzw. historischen Bezeichnungen, 3. den Seitenzitaten (I und II = Band I, Band II), 4. den Verweisschlagwörtern. Die auf Quellenbestände und textliche Hauptartikel zum Schlagworte bezüg­lichen Zitate wurden durch Fettdruck hervorgehoben; da aber die Texte des Inventars in knappster Art gehalten werden mußten, so zeigen die fettgedruckten Zitate in der Regel den bezüglichen Quellenbestand an. Abkürzungen des Registers: 1. Die Abkürzungen des Inventars. 2. Kart. = Kartograph, If. = laufend (passim), (N.) = Nachlaß, n. := An­merkung, r. — Rubrik, SR. — Sonderreihe. 3. Eigenschaftswörtliche Bezeichnung, Geschlecht und Fälle des Schlagwortes in der darauffolgenden Klammer. 4. Das Schlagwort selbst bei Wiederholung in der Klammer oder in den Verweisschlagworten mit dem oder den ersten Anfangsbuchstaben.

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