Inventare Teil 5. Band 4. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1936)

Staatskanzlei (Ministerium des Äussern) von Josef Karl Mayr

Hannover. Die ersten hannoveranischen Akten der Staatskanzlei sind dem StA. 1851 aus der alten Registratur1 zugekommen (Filiale A). 1868 folgten die administrativen und politischen Akten aus der alten Registratur und dem Archive der politischen Sektion bis 1829 nach (Filialen B und A). 1866 kamen einzelne Aktenstücke aus dem Gesandtschaftsarchive Hannover hinzu. 1892 erhielt das StA. die Akten bis 1848 (Filiale), 1902 die admini­strativen Bestände bis 1860. — Bestände: Fz. 1 Hofkorrespondenz 1837 bis 1847; 2—30 Korrespondenz 1740—1860; 31, 32 administrative Akten bis 1860 aus F 7—43 und F 44—60; 1 Fz. Collectanea 1740—1848.2 Hessen-Cassel. Die ersten hessen-casselschen Akten der Staatskanzlei sind dem StA. 1851 und später aus der administrativen Registratur zugekommen, darunter auch die Korrespondenz mit Hessen-Homburg von 1733—1792. Damals hat sie Meiller verwaltet. Der Hauptteil bis 1829 ist 1868 nachgefolgt: die administrativen Akten aus der alten Registratur (Filiale B), die politischen aus dem Archive der politischen Sektion (Filiale A). 1881 und später kamen einige wenige Stücke aus Johann Freiherrn von Wessenbergs Nach­laß, 1886 aus dem Gesandtschaftsarchive Cassel hinzu. Die Akten bis 1848 sind 1892 (Filiale), die administrativen Bestände bis 1860 1902 nach­gefolgt. — Bestände: 1 Fz. Hofkorrespondenz 1790—1847; Fz. 1—17 Korrespondenz 1805—1848; 18 administrative Korrespondenz bis 1860 aus F 5—60; 3 Fzz. detto 1831—1842; 2 Fzz. Collectanea 1806—1847.3 4 Hessen-Darmstadt. Die ersten hessen-darmstädtischen Akten der Staatskanzlei sind dem StA. anscheinend erst 1868 aus der alten Registratur bis 1843 zugekom­men (Filiale B). 1885/86 sind, wie es scheint, Darmstädter Gesandtschafts­archivalien dazugekommen. 1892 sind die Staatskanzleiakten bis 1848 (Filiale), 1902 die administrativen Bestände bis 1860 nachgefolgt. — Be­stände: Fz. 1 Hofkorrespondenz 1794—1846; 2—11 Korrespondenz 1770 bis 1848; 12 administrative Korrespondenz bis 1860 aus F 7—60; 5 Fzz. detto 1830—1843; 2 Fzz. Collectanea 1806—1847.1 Instruktionen. Die Übung, die Gesandtschaftsinstruktionen abgesondert zu verwah­ren, reicht zum mindesten bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. 1809 wurden sie zum Teil (bis 1786) nach Paris gebracht und kamen von dort 1814/15 wieder zurück. 1851 und später sind die ersten Partien bis 1806 aus der alten Registratur der Staatskanzlei ins StA. gelangt (Filiale A), woselbst sie von Rosenauer, später von Wocher verwaltet worden sind. 1 Über die Flüchtling von 1809 vgl. das summarische Verzeichnis in StK., Interiora 45. Ein 1843 von Lippa angelegtes Verzeichnis ebendort 36. 2 AB. 32/7 (Winter u. a.), 40/15 (Winter). 3 AB. 32/8 a (Stokka), 40/16 (Winter), 40/18 (Klemm). 4 AB. 32/8b (Stokka), 40/17 (Winter). 414 Staatskanzlei (Ministerium des Äußern).

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