Inventare Teil 5. Band 4. Gesamtinventar des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs (1936)

Biographien der Archivbeamten seit 1749 von Franz Hüter

166 Biographien. „Kärnten“, 1929; Ein vergessener Adelssitz (Unterstein), Zeitschrift „Kärn­ten“, 1929; Handwerksbräuche der Kärntner Lederergesellen, ebenda 1930; Die „Urheimat“ des Dichters Rainer Maria Rilke, ebenda 1930; In der Urtl (Geschichte einer Kärntner Eisengewerkschaft), ebenda 1930; Zur Ge­schichte der Maiskultur in Kärnten, Carinthia II, 1930; Zur Geschichte der Tischlerinnung in Klagenfurt, „Freie Stimmen“, 1930; Die Gailtaler Bauern­familie Schumy, ebenda 1930; Die Funder, Geschichte einer Kärntner Bauernfamilie, ebenda 1930; Das Zunftwesen in Klagenfurt vor hundert Jahren, ebenda 1930; Die Schutzengelkirche in der St. Veiter Vorstadt zu Klagenfurt, „Fürs Kärntner Heim“, 1930; Waldbrüder (Eremiten) in Kärn­ten, Kärntner Kalender 1930; Genealogisches über die Familie Surgant, Monatsblatt „Adler“, 1931; Schloß Drasing ob Krumpendorf, „Fürs Kärntner Heim“, 1931; Historisches vom Deutschen Peter im Loibltale, Zeitschrift „Kärnten“, 1931; Krapfenbacher Simerl, der Kärntner Räuberhauptmann, „Freie Stimmen“, 1931; Die Kaiserburg am Wöllaner Nock, ebenda 1932; Galgen (eine kulturhistorische Skizze), „Fürs Kärntner Heim“, 1932; Volks­kundliche Beschreibungen aus dem Jahre 1838, Rosental und Bezirk Grif­fen, „Freie Stimmen“, 1932; Dr. Johann Homelius, Ein steirischer Arzt des 16. Jahrhunderts, Monatsblatt „Adler“, 1932; Die politischen Studenten­verfolgungen im Vormärz, Familiengeschichtliche Blätter, Leipzig 1933; Die Kirche St. Nikolai zu Reidenau bei Sörg, „Fürs Kärntner Heim“, 1933; Wo lag der Schauplatz der Schlacht von Noreia?, ebenda 1933; Edling­güter um Klagenfurt, Zeitschrift „Kärnten“, 1933; Vitus Bleyer, Schicksale eines Tiroler Freiheitkämpfers, Monatsblatt „Adler“, 1933; Schloß Gillitz- stein im Görtschitztale, „Fürs Kärntner Heim“, 1934; Wie Gmünd den Pariser Frieden von 1814 feierte, Zeitschrift „Kärnten“, 1935. Zimmermann Heinrich (von P. Kletler). Z. ist geb. am 19. Jan. 1855 zu Klosterneuburg, absolvierte 1877 bis 1879 dasösterr. Institut für Geschichts­forschung und war 1879 bis 1883 Hilfsarbeiter der Monumenta Germaniae historica. Mit Erlaß des Min. d. Äuß. vom 8. März 1883 wurde er als Vo­lontär am StA. auf ge nommen, am 31. Juli erhielt er einen achtmonatigen Urlaub zu einer Reise nach Rom bewilligt, aber schon zwei Monate später wurde ihm mit Dekret des Min. d. Inn. vom 26. Sept. 1883 die erledigte Kanzlistenstelle am Archiv dieses Ministeriums unter der Bedingung sofor­tigen Dienstantrittes verliehen. 1886 wurde er Kustos und Leiter der Bib­liothek der Sammlungen des a. h. Kaiserhauses (Kunsthistorisches Museum), in welcher Stellung er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1919 verblieb. Mit dieser Stellung hängt seine Betrauung mit der Redaktion des „Jahr­buches der Sammlungen des a. h. Kaiserhauses“ zusammen. Er veröffent­lichte dort unter anderem „Urkunden, Akten und Regesten aus dem Archiv des Ministeriums des Innern“, war an der Redaktion der vom Wiener Alter­tumsverein herausgegebenen „Geschichte der Stadt Wien“ beteiligt und betrieb vor allem Studien zur Ikonographie des Hauses Habsburg, deren Ergebnisse er im „Jahrbuch“ erscheinen ließ. Er starb 1928.

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