Hitel, 1940-1941 (5-6. évfolyam, 1-4. szám)

1940 / 1. szám - Metamorphosis Transylvaniae

Zusammenfassung 85 Abteiluiigen möglich: so bildete sieb das CMl (Sectiunca peniru Trausilvania 51 liiuiturile iiiärginoase). Die Hätigkeil dieser Abteilung begrenzte sieh verständ lieherweise besonders auf Denkmäler römiseben Ursprunges iiml auf rumänische Ibiilzkiretien. Diese Tatsache begründet die eigenartige Sorgfalt für die unga­rischen Denkmäler von Siebenbürgen, das heisst die Organisierung der Ungari- seheu Denkinäleikonnnission von Siebenbürgen. (Erdélyi Magyar Műemlék- BizoUsáj,^. \ l l'A SANDOH: Auslese aus den Bänden der rnniänisehen Volkszählung vom Jahre lil.'t«. Die erste wirkliche Volkszählung im heiiligen lUnnänien fand am 29, Dezem­ber lÜ.'iO statt. Die Ergebnisse dieser \olkszähhing gibt das Hukarester Statistische .\int llnstitulul Central de Slalisticä) bekar.nl. Das Sludium. auf Grund von 10 mächtigen Bänden, betrachtet nur die in der nationalen und konfessionellen Lage aufgclauchlen .Änderungen und befassl sich mit den .Änderungen der .Natio- nalilätenzusammenselzung der Sladthewohner, endlich prüft es die Erage der Assimilation. Es stellt test, dass der Volkszuwachs in Siebenbürgen zwischen 1020—30, 7,8% war. Die Zahl des Humänentums ist im Steigen, die des Ungarntums sinkt, die der Deutschen bleibt fast dieselbe. Im I.ehen der Dorfbewohner trat keine wesentliche Änderung auf. ln den Städten ist die Prozentzahl des Bumänentums im Wachsen. Im .lahre 1010 waren 02% der Stadtbewohner Ungarn, im .lahre lO.'tt; ist diese Zahl auf 37,9“''o gesunken. Doch sind in einigen grösseren Städten auch heule die Ungarn in der .Mehrheit. Der Verfasser ])rüf) die Nationalitäfsänderungen des• Schwabentums von der Salmarer Gegend und b.''hauptet, dass das einzige Kriterium bei der Feststellung de- Nationalität nur die Sprache sein kann. Nach den .\ngaben otienerwähnter Slalistik hat auch ein grosser Teil der griechisch-katholischen Bewohnerschaft die Muttersprache gelauscht. Der Verfasser prüft hier die Eage von 17 Gemein den, in denen 82.5% der Bewohnerschaft ungarischer Muttersjirache war. Im •lahre lO.'tO isl die Zahl dieser auf 03.1% gesunken, aber der grösste Teil dieser ist in die Bubrik der Bumänen eingetragen. Die ITsache diser .Assimilation ist in der Beligion zu suche.n. .Ähnliche Er.scheiiuingen zitiert das .Studium auch vom Komitate Ciuc. Die Beligion und die Nationalität weisen also in .Siebenbür­gen spezielle Zusammenhänge auf. Dr. .lANCSO EI.EMEB: Miko liurc, der Kiillurpoiitiker. Vor achtzig Jahren wurde eines der bedeutendsten ungarischen Kulturinsti­tute: der Siebcnbürgi.sche Museum-Verein gegrümlet. Bei dieser Gefegenlieit be­schäftigt sich der Verfasser des Studiums mit dem Leben und der Tätigkeit des Gründers Miké Imre. Nach dem Ereiheitskampfe von 1848—40, als der .Absotlu- tismus der östeireithischen Begierung jede nationale Tätigkeit unmöglich machte, begann Graf .Miko Imre eine grosszügige Tätigkeit zwecks Weckung und Stärkung der Nationalkräflc. Seine Klau.senburger W'oliming wurde der Mittelpunkt des damaligen geistigen Lebens Siebenbürgens. Erst reorganisierte er den, in der Zeit der Bevolution eingstellten, Siebenbürger Wirtschafts-Verein. East gleichzeitig gründete er ein Blatt unter dem Titel: Klausenburger MitteWungen (Kolozsvári Közlöny). Auf eigene Kosten sammelte und veröffentlichte er in drei Bänden den bedeutendsten Teil des QuellenmateriaGs über Altsiebcnbürgen. Nach dem Erfolge

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