Historische Blaetter 1. (1921)

Arnold Winkler: Die Korrespondenz des Erzherzogs Johann mit der Staatskanzlei über die Schweizer Sonderbundsfrage

nicht aggressiv, und da [jeder Kanton einen eigenen Staat bildet keinem anderen unterthänig, so hat er ja das Recht seinen Heerd wenn er es will und vermag zu vertheidigen, ersteres haben die Cantone Bewiesen indem sie nach Besiegung der Freyschaaren die doch augenscheinlich durch einige CantonalRegierungen unterstützet waren, ihre Gränzen nicht überschritten. Für den möglichen Fall, daß die Verhandlungen der Tagsatzung den Ausbruch von Feindseeligkeiten zur Folge haben, sind die Kräfte, Mitteln, der einander gegenüberstehenden Partheyen, der Kriegsschau­platz und was wahrscheinlich geschehen könnte zu betrachten. Den Sonderbund bilden die Cantone Luzern ............. . mit 129.500 Seelen Uri................... . » 1 3.878 » Schwitz......... » 42 .810 » Unterwalden. » 23.470 » Zug................. 15.940 » 225.598 weiter die Cantone Freyburg 94.320, Wallis 77.310, welche getrennt den Kampf zu bestehen haben, im ganzen 397.228. Dagegen Stellen sich einmal als ganz entschiedene Gegner Bern ...........................411.470 Wa adt.......................198.310 Aa rgau.......................190.0Ő8 Ba selland.................. 42.750 So lothurn.................. 59.122 Glarus..................... 30.270 93 1.990 als solche die einer Tagsatzungentscheidung folge leisten werden ob­gleich gemässigteren Sinnes als Zürich.........................237.480 Th urgau.................... 87.490 S. Gallen...................165.190 Schaffhausen..............31.990 Ap penzel ausser Rhoden.................. 43.720 Graubünden........... 90.280 Ge nf........................ 59.280 71 5.430 84

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