Hidrológiai Közlöny 1957 (37. évfolyam)
3. szám - Zimmer Péter: Nagy-Budapest vízellátásának helyzete és feladatai
Zimmer P.: Nagy-Budapest vízellátásának helyzete és feladatai Hidrológiai Közlöny 37. évf. 1957. 3. sz. 20 "> kosten verhält. Die Investitionskosten wären durch die Fachministerien zu sichern. Die Verordnung No. 752/1953. enthält genaue Vorschriften zur Aufhebung dcf Wasserverschwendung und Massnahmen zur Nutzung der betriebseigenen Brunnenkapazität. d) Die Wasserergiebigkeit der Uferschichten an der Szentendre-lnsel unterhalb der Lupa-Insel ist dringend aufzuklären, wo die Möglichkeit für den Bau einer Anlage von 25 Robrbrunnen mit täglich 10 000 m 3 Wasserförderung besteht. Das gewonnene Wasser kann man leicht in den nebenan liegenden Gravitationskanal heben. e) Es soll noch darauf hingewiesen werden, dass die Budapester Wasserwerke im Rahmen des Drei jahresplanes 34 Millionen, im ersten Fünfjahresplan 131,87 Millionen, zusammen 165,87 Millionen • Ft, im Jahresdurchschnitt also 20,7 Millionen Ft investiert haben. Diese Summe ist aber im Vergleich mit dem mächtigen Aufschwung verschwindend klein. Es gab ernste Pläne von grosser Konzeption, die Beschränktheit der Mittel und Materiale stand aber ihrer Realisierung im Wege. Angesichts der Unsicherheiten in Szigetszentmiklós, die vom Gas-Teerwasser der Csepel-Stahlwerke nur noch vermehrt werden, ist es wichtig, rasch einen Entschluss zu fassen. Zu dem endgültigen Ausbau von Szigetszentmikiós sind vorgesehen Bisher eingebaut Bedarf für weitere 3 Brunnen Restliche Investition: Zum endgültigen Ausbau von Pócsmegyer sind nötig: für Bauten auf der Insel für das Hauptdruckrohr, 1 X 800 mm 0, 12 km lang Maschinenhaus mit Einrichtung Zusammen: 198 Millionen Ft 27 Millionen Ft 5 Millionen_Ft 166 Millionen Ft 107 Millionen Ft 14,5 Millionen Ft 2,5 Millionen_Ft 124.0 Millionen Ft Nimmt man an Stelle des 800 mm 0 Rohres ein 1200 mm 0 Hauptrohr, erreichen die Gesamtkosten noch immer nur 145 Millionen Ft. Die dringendste Aufgabe ist daher die Ausarbeitung der Vorprojekte zum Ausbau des Wassererschliessungsgebietes von Pócsmegyer, wo man täglich ungefähr 100 000 m 3 Wasser erwarten kann. Insgesamt wären somit im Rahmen des angeführten Sofortprogrammes 126 000 m 3/Tag Trinkwasser zu gewinnen. Im Zeitpunkt des Vortrages waren noch 32 000 m 3 Oberflächenfiltration geplant. Seither ist diese Zahl auf 16 000 m 3 gesunken. Die Arbeiten bei Pócsmegyer sind mit 124 Millionen, jene bei der Lwpa-Insel, mit 3 Millionen, für die Oberflächenwasserentnahme sind 6 Millionen, insgesamt 133 Millionen Ft. veranschlagt, u. zw. im Laufe von drei Jahren. Demgegenüber kann man in Szigetszentmiklós bei einem Aufwand von 166 Millionen Ft. nur 100 000 m 3 Wasser/Tag gewinnen; und dabei ist der Zeitpunkt des Endausbaues noch ganz unsicher. Es sollte erreicht werden, rechtzeitig dem jeweiligen Wasserbedarf entsprechende Mengen zu sichern und in extremen Fällen über dem maximalen Tagesverbrauch hinaus wenigstens einen 5%-igen Uberschuss zu haben. Inzwischen wäre es möglich, auch die Gebiete von kleinerer Ergiebigkeit auszubeuten, f) Neben den obenausgeführten Massnahmen muss noch darauf hingewiesen werden, dass der weitere Ausbau des Verteilungsrohrnetzes im bisherigen Mass noch weitere Gefahren in sich birgt, da die zum Verbrauch kommende Mehr-Wassermengen nicht zur Verfügung stehen. Ein weiterer Ausbau des Verteilungsnetzes könnte also nur durch Gemeinbrunnen (Auslaufständer) erfolgen. g) Ganz besonders muss man sich mit der Frage der Wasserverluste beschäftigen. Ihre Wichtigkeit leuchtet ein, wenn man in Betracht nimmt, dass bei einem l"/o-igen Wasserverlust 1 850 000 m 3 Wasser ohne Vergütung entsickern. Das bedeutet einen Verlust von 1,2 rnio Ft; nicht für das Wasserwerk, sondern auch für-die Volkswirtschaft. Wird der Wasserverbrauch besser erfasst, so wird er auch kleiner werden, und somit würde die Reservekapazität in der Spitzenlastzeit steigen, wodurch auch der Spitzenbedarf befriedigt werden könnte, da das Wasser nicht unnütz verloren ginge. Die Verminderung des Wasserverlustes ist daher eine wichtige volkswirtschaftliche Frage. In welchem Mass neben der sündhaften Verschwendung die schiecht instandgehaltenen Einrichtungen zum Wasserverlust beitragen, zeigen bedeutungsvolle und interessante Versuche in 5 Häusergruppen, die auf Anweisung des Städtischen Rateis durchgeführt worden sind. Man bestimmte hier den Wasserverbrauch bei schlechten Einrichtungen, und als diese ausgebessert waren, mass man den Verbrauch unter denselben Verhältnissen und in demselben Zeitraum. Das Endresultat ergab, dass der unnütze Wasserverbrauch durchschnittlich 48% war. Das Institut für Bauwissenschaft durch führte im Jahre 1956 an 40 Häusern verschiedener Typen ähnliche Versuche ,wobei bei Häusern von 5 Typen der Verlust durchschnittlich 38° o war, was die obigen Resultate ebenfalls bestätigt. h) Mit der Ausbesserung der schlechten Installationen muss deshalb sofort begonnen werden. Der grösste Erfolg ist auf diesem Gebiet zu erwarten, denn die Wassermenge, die auf diese Weise erfasst werden kann, ist auf mehrere 10 000 m 3 zu schätzen. Hierzu sind aber einwandfreie Installations-Armaturen notwendig. \ HELYREIGAZÍTÁS Dzubay Miklósnak a Hidrológiai Közlöny 1957. évi 2. számában megjelent „Vizsgálatok a tiszántúli talajok másodlagos elsaikesedésével kapcsolatban" című ciikiében sajnálatos sajtóhiba maradt. Az ábrák szövegének számozása helyes, a rajzok azonban felcserélődtek. Helyesen: az 1. ábra szövegének a 2. ábra rajza felel meg; a 2. ábra szövegének a 3. ábra rajza felel meg; a 3. ábra szövegének az 1. ábra rajza felel meg.