Hidrológiai Közlöny 1954 (34. évfolyam)

11-12. szám - Kivonatok

55 J/ Hidrológiai Közlöny 34. évf. 1954. 11—12. sz. Charakteristik der Sickerungserscheinungen nicht wirt­schaftlich. Aus der Ermittlung der Austrittsgradiente für be­liebige Kombinationen von Grundplatte, Spundwand und Vorboden ergibt sich eindeutig die günstige Wir­kung der Spundwand am unterwasserseitigen Ende •des Bauwerks. Mit Anwendung eines Vorbodens kann der Wert der Austrittsgradiente nur in geringerém Masse herabgesetzt werden. Aus den M'essergebnissen der Modellversuche 'konnte eine Funktion zur Bestimmung der Lángé der dem Bauwerk náchstliegender Strömungslinie abgelei­tet werden. Wie allgemein bekannt, kann die Sickerwasser­menge auch aus dem zeichnerisch ermittelten Strö­mungsbild bestimmt werden. Die Modellversuche habén ergeben, dass die Genauigkeit dieses Verfahrens — das hinzureichend genaue Kenntnis der Durchlássigkeits­ziffer des Bodens vorausgesetzt — in praktischer Hin­sicht befriedigend ist. Zum Abschluss gibt der Beitrag einen Hinweis auf die praktische Bedeutung der dreidimensionellen, sowie der in inhomogénén Böden stattfindenden Sickerungs­erscheinungen. Lösungsversuche an Kalkstein und Dolomitarten. v Von T. Mándy. Im Laufe von Laboratoriuimsversucihen wurden die Lösungserscheinungen an Kalkstein- und Dolomitarten untersudht, wobei an eine womöglich naturgetreue Wiedergabe der Verkarstungsprozesse getrachtet wur­de. Vorerst wurden einheimische Kalksteine von ver­schiedenem Altér, Herkunft und Dichte tropfenweise mit an CO: gesattigtem Wasser benetzt. Der grösste Gewicihtsverlust konnte an den KaKksteinen von jiing­stem Ursprung und losester Struktur beobachtet wer­den. • In einer zweiten Varsuchsreihe wurde ahnlicher­weise die Lösungsfáhigkeit verschiedener ungarisdher Dolomité untersucht. Die abgelöste Materiaknenge war bei den verschiedenen Arten auch hier verschieden. der Anteil an Ca war aber etwa doppelt so gross, wie derjenige an Mg. Zum dritten Mai wurden die Versudhe mit an CO2 gesáttigten Wasser von 40° Temperatur wieder­holt: die Gesamtmenge der gelösten Stoffe war ikleiner aber reicher an Mg, als an Ca. Auch konnte festgestellt werden, dass das Ausmass der Lösung desto grösser ist, je kleiner der Neigungswinkel der Schicihtung war. Halbmikro-Feldmethode zur Bestimmung des Sulphationgehaltes des Wassers. Von G. Csajághy und V. Tolnai. Der Sulphationgehalt wird aus 10 ml — mit HC1 auf etwa pH = 5 eingestellten —, Wasser in Gegan­wart von Methylrot bestimmt. Mit einer BaCl? Lösung von bekannter Menge und Konzentration wird der SCh-Ion abgeschieden und der Uberschuss an BaCl­mit Komplexon III. zurücktitriert. Dieselbe rnisst auch die Hárte, daher muss auch sie bestimmt werden. Die Titrierung geschieht mit Hilfe der Titrierpipette nach Prof. Maucfha (Maucha: Hydrochemische Halbmikro­Feldmethoden, Ardh. für Hydrobiol. 41,352; 1945.) in der zur Abscheidung benützten Erlenmeyerschen Re­Ki vonatok törte zu 50 ml. Der pH-Wert der Lösung ist 10—11. Pufferlösung : 0,5 ml NajB.O;. 10 H,0 gesáttigt und 0,5 ml konz. NHiOH auf 10 ml Wasser. Vor der Tit­rierung soll der Lösung 1 ml 96%-er Alkohol zugege­ben werden. Indikatorlosung : 5 Teile Phtaleinkom­plexon, 1 Teil Methylrot und 1,25 Teile Diazingrün in einer Mischung von Alkohol und mit NH<OH alka­lisch gemachten Wasser aufgelöst. Die Farbe der Lö­sung ist am Ende falhlgrün. Messlösung : 3,32 g Kom­plexon III. in einer Mischung von etva 400 ml dest. Wasser und 100 ml Alkohol aufgelöst und mit des*. Wasser auf 1 Liter verdünnt. BaCh-Lösung: 2,18 g, BaClo. 2H aO in 50 ml Alkohol und 450 ml zweifach destilliertem Wasser gelöst. Die Titrierung der Hárte und der zur Abscheidung verbrauchten BaCla-Lösung geschieíit genau so, wie die Zurücktitrierung. Wasser von Hárten üiber 15 Grad müssen vorerst entihártet werden. Die Menge des SOi-Iones ergibt sich aus der Formel SO* (mg/l) = (n-j-m — n2) vf. 85^.64, worin v = der Kauminhalt eines Tropfens, f = der Faktor der Komplexon III Messlösung, n = Zahl der BaCl» Tropfen zur Titrierung der Hárte, m = Tropfenzahl zur Titrierung der zur Abscheidung verbrauchten, 112 = Tropfenzahl der zur Zurücktitrierung benötigten Komplexon III Lösung, Genauigkeit der Methode: + mg/Lit, Qualitative Untersuchungen an der Donaustrecke bei Budapest Von dr. Josef Lesenyei, Anna Papp. und Dr. Piroska Török Nach einem kurzen Rückblick auf die bis 1872 zurückführenden álteren Wasseruntersuchungen ver­öffentlichen die Verfasser die Ergebnisse ihrer neueren Forschungen, die sich auf die etwa 42 km lange Strom­strecke zwischen der südlichen Spitze der Szentendrei­sziget bis zu Háros-sziget, bezw. Ercsi beziehen. Diese Untersuchungen erfolgten zu 15 verschiedenen An­lássen in der Zeitspanne von 1939—1950 und erstreck­ten sich auf die physikalischen, chemischen. biologi­schen und bakteriologischen Eigenschaften des Donau­wassers. Nebst einer qualitativen und quantitativen Charak­terisierung der die obengenannte Donaustrecke ver­unreinigenden Abwassereinleitungen. und der Beschrei­bung der Untersuchungsmethoden, werden auch die mittels physikalischen und chemischen Untersuchungen bestimmten Mittelwerte, sowie die Ergebnisse der bio­logischen und bakteriologischen Forschungen bekannt gegeben. Die Resultate der verschiedenen Richtungen der Untersuchungen sind in vollem Masse übereinstim­mend. Die Umgebung aller Abwasserzuführungen weist eine örtlich begrenzte Verunreinigung grösseren oder kleineren Masses auf, deren Wirkung aber mit wachsender Durchmischung des Abwassers abnimmt, bezw. völlig erlischt. Die Wirkung der gesamten Abwásser von Budapest kann — wenn auch bei Weitem nicht in grösseren, oder gar schádlichen Ausmassen — bis Ercsi nach­gewiesen werden. Das Wasser erreicht sogar dort noch nicht denselben Reinheitsgrad. wie oberhalb der Hauptstadt. Mit Rücksicht auf die untenliegenden Wasserentnahmen müssen für bestimmte Arten von Abwasserzuführungen besondere Erwágungen erhoben werden. „HIDROLÓGIAI KÖZLÖNY" Felelős szerkeszt/S : Kiadóhivatal: Nehézipari Könyv- éa Folyóiratkiadó Vállalat 27582/LD02 - Révai-nyomda, Budapest. V., Vadász-utca 16. — Kovács György. Felelős kiadó : Solt Sándor. Budapest, V., Nagy Sándor-utca 6. Távbeszélő : 310-175 Készült 670 példányban. — Felelős vezető : Nyáry Dezső.

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