Hidrológiai Közlöny 1952 (32. évfolyam)
5-6. szám - Kivonatok
240 Kivonatok der Untersuchung. Erstens aus defn Gesichtspunkte der Populations-Stückzahl, wo er feststellt, dass mit wcniger Population der Wert des natiirlichen Ertrages niedriger bleibt als im Durehschnitt, da die wenige Fische den natiirlichen Ertrag des Teiches nicht im vollen Masse ausnützen können. Durch die Vermehrung der Population erreiclien wir einen Wert, über welchen der Wert des natiirlichen Ertrages sozusagen kauin mehr wUchst, d. h. praktisch stabilisiert wird (Abb. 3). Die auf der Abb. 3 erhaltene Ausgleichs-Kurve gibt den von der Population abliangigen veranderlichen Wert des natiirlichen Ertrages an. Der Verfasser untersucht weiters die von den Ausgleichs-Kurven in positiv-negativer Richtung geschehenden Streungen, als die Funktion der auf die Monate Mai, Juni, Juli, August und September entfallenden Wassermitteltemperatur. So erhalt er die Abbildungen 4, 5, 6 und 7, und aus deren Durchschnitte die Abbildung 8. Au9 diesen Abbildungen ist es ersichtlich, dass in den verschiedenen Monaten der natürliehe Ertrag auf die Temperatur immer anderswie reagiert. Der Verfasser bildet den Durehschnitt der so erhaltenen Werte des natiirlichen Ertrages undzwar in der Weise, dass er bis zur monatliehen Wasserdurchschnittstemperatur von maximum 26° C und mit den TemperaturDurchschnittsdaten der Monate August und September stuffenwfeise nach rückwSrts geht und so erhalt er den oberen Teil der Abb. 9, wo er die Anderung des natiirlichen Ertrages der uhtersucliten 4 Teiclie in der Funktion der Wasserdurchschnittstemperatur zeigt, welche mi dem Gang der Sonne steigt und dann von 26° C an falit. Weiters den Durehschnitt der 4 Teiche bildend, erbalt er am unteren Teil der Abbidlung die Aenderung des natiirlichen Ertrages wahrend einer Saison, aus welcher er feststellt, dass der natürliehe Ertrag im Juni in eine grosse Frühjahrkulmination gerat, wann die Wasserdurchschniittstmperatur 21° C ist und von hier an schnell zu fallen beginnt, im Monat Juli bleibt sie mehr-weniger bestandig, wahrend sie Mitte August bei 23° C das zweite Maximum erreicht, welches aber kleiner bleibt als bei der ersten. Nach diesem Maximum falit sie — wie es auf der Abb. ersichtlich ist — sich an die monatliche Wassertempera ur bezeichnende Sinus-Kurve anschmiegend. Die solche Gestaltung des na ürlichen Er rages lasst nicht nur in das Leben unserer Teichwirtschaft hineinblicken, sondern hat dicseibe auch wich ige wirtschaf liche Resultate. Es ist namlich allgemein bekannt, dass das Mass der Fischfutterung im bestimmten Verhalnis des natiirlichen Ertrages am wirtschaftlichsten ist und so bietet uns die Kenntnis der solchartigen Aenderung des natiirlichen Ertrages einen siclieren Stützpunkt zur monatliehen Verteilung unserer Futterung. Der Verfasser stellt weiters fest, dass die zweite Kulmination des natiirlichen Ertrages notwendigerweise deshalb kleiner ist, weil die mittelbar verlorengehende Nahrungsmenge des vom Anfang der Produktionssaison bis zu diesem Zeitpunkte herangewachsenen Gewicbtes der einzelnen Fische grösser ist, was sich in der Verminderung des natiirlichen Ertrag-Wertes meldet. Dies bezieht sich jedocli blos auf die zweisommerigen Fische mit grösserem Einzelgewicht, weil die einsommerige Fischbrut wegen ihres kleinen Anfangs-Gewichtes den Wert des natiirlichen Ertrages am Anfang des Frühjahrs nicht aufzehren kann. Am oberen Teil der Abb. 10 sind die von den Probefischereien erhaltenen Fischentwicklungs-Kurven ersichtlic hund am unteren Teil die monatliche Verteilung des Masses der Fischentwicklung. Hicraus ist es ersichtlich, dass in der Fisch-Entwicklung dasselbe Fallen zu erfahren ist, wie in dem natiirlichen Ertrag. Dasselbe wird auf Abb. 11 durch die Seston und PhytonannaPlantonmengen verfolgt. Verfasser stellt auf Grund dieser fest, dass die Ursache dieser Anderung in erster Linie in der mit der Temperatur mehr oder weniger verbundenen Lichtintensitát zu suchen ist. Die gelirauehliehe Wasserversorgung auf der Ungarischen Tiefebene dr. Georg Berencsi Diese Studie befasst sich hauptsachlich mit jener interessanter Veranderung im Wassergebrauch, die eintrat, als die Bevölkerung der Tiefebene vom Gebrauch ausgegrabener Brunnen zum Gebrauch artesischer Brunnen überschritt. Ausserdem macht der Verfasser wichtige Vorschlage in Bezúg auf das Herstellen von Strassen-Wasserleitungen, wodurcli nicht nur das ansteigendeWasserbedürfnis befriedigt, sondern auch der durch das Verrinnen des artesischen Wassers entstehenden unnötigen Verschwendung einhalt geboten würde. Er bringt auch die Lösung des Problems der landIichen Warmwasserbader in Vorschlag, die sich auf die Veranderung der biologischen Struktur der Bevölkerung der Tiefebene richten. Diese Veranderung ist die Folge vom Übergang auf den Gebrauch artesischer Brunnen. Über die. physikalischen und chemischen Eigenschaften der Heilschlamme Gábriel Csajághy Die Abhandlung umfasst die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Heilschlamme, hauptsachlich aus dem Gesichtspunkt ihrer Wirkung auf die menschliche Haut. Der Verfasser klart vor allém den Begriff »Peloid« (d. h. Heilschlamm), indem er die im Bericht des PcloidAusschusses der Internationalen Medizin-Hydrologischen Gesellschaft vorkommende Definition bekanntmacht. Nach der Rezension der physikalischen und chemischen Eigenschaften der genannten Peloide verörtert er auch die Frage der Entstehung des Peloides von Héviz. Er mahnt zur Vorsicht, als man die Regelung des Kurortes auf Kosten derSchlammbildung lösen will. Die veröffentlichteu Studien des Verfassers sind von grosser Wichtigkeit hinsichtlich der Entwicklung unserer Volksgesundheit und speziell vom Gesichtspunkt der crfolgreichen Bekampfung des Rheumatismus. * »HIDROLÓGIAI KÖZLÖNY« Felelős szerkesztő: Kovács György. Felelős kiadó: Solt Sándor. Kiadóhivatal, előfizetés: Nehézipari Könyv- és Folyőiratkiadő Vállalat. Budapest V, Alkotmány-utca 16. I. em. Távbeszélő: 123-614, 123-369 Egyszámlaszám: 936.652 — 47. Akadémiai nyomda, Gerlóozy-utca 2. — 18689/1952 — Készült 600 példányban. — Felelői vezető: ifj. Puskás Ferenc