Hidrológiai Közlöny 1940 (20. évfolyam)

VI. FEJEZET: Az esővíz - Demeter Rezső: A székesfőváros műszaki munkálatai a csapadék- és talajvízlevezetésekkel kapcsolatban

258 Demeter Dezső pfeiler eingebaut, deren Hohlräume jedoch überall das Durchsickern des Wassers ermöglichen. Die den Rutschungsgebieten zufliessende Tagwässer werden ober­halb des gefährdeten Gebietes gesammelt und in entsprechenden Gerin­nen abgeleitet. Einige, zu Rutschungen neigende Gebiete und die dort ausgeführ­ten Arbeiten werden im folgenden beschrieben. In der Nähe der Pasaréti-út, an der Stelle der aufgelassenen Drasche-Ziegelei ereigneten sich wiederholt Rutschungen. Die Ent­wässerungsarbeiten wurden schon zur Zeit des Weltkrieges begonnen und es wurden im Laufe der Jahre eine das genannte Gebiet ringförmig umfassende Tiefsickerleitung, ferner zur Austrocknung des in Bewegung befindlichen nassen Erdkörpers weitere, fächerförmig angeordnete Sickerleitungen angelegt. Die genannten Arbeiten wurden vor einigen Jahren durch Anlegung weiterer Tiefsickeiieitungen ergänzt und der Böschungswinkel der steileren Hänge durch Abtragung wesentlich ver­mindert. Vor einigen Jahren enstand im III. Bezirk, am Osthange des Hármashatárhegy eine sich auf etwa 15,000 qm ausdehnende Rutschung, wodurch 10 Häuser Schäden erlitten. Die an der Jablonka-út, oberhalb des zu entwässernden Gebietes halbkreisförmig erbaute etwa 120 in lange, bis zu 6 m tiefe Tiefsickerleitung erwies sich in kurzer Zeit so wirkungsvoll, dass die in die rutschende Masse geplanten weiteren Sickerleitungen überflüssig wurden. (Fig. 32.) Schon seit längerer Zeit traten Rutschungserscheinungen in der Um­gebung der Farkastoroki-üt, in der Nähe der Bohn'schen Ziegelei und des Óbudaer Friedhofes auf. Dadurch wurden neuerdings" auch die Farkastoroki-üt und ein Gebäude gefährdet. Die Rutschung erstreckte sich an diesem sehr wasserreichen Hange auf ein Gebiet von 4000 qm. Die erbauten Sickerleitungen waren auch hier erfolgreich. (Fig. 33, 34.) * Wegen der hohen Unkosten werden sowohl die Regenwasserablei­tungen, als auch die Entwässerungsanlagen nur in dem „notwendigem und genügendem" Masse ausgeführt, welches der Bestimmung und Natur der betreffenden G ebiete entspricht. Man muss sich also in vielen Fällen anstatt der kostspieligen endgültigen Lösungen mit provisorischen Mass­nahmen begnügen.

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