Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

330 Horusitzky Henrik Als dann die Höhe der Oberflächengewässer abnahm, sank auch die Springhöhe sickernder Schichtwässer, wie auch der thermalen Wässer. Der im vorigen Kapitel erwähnte levantische Süsswasserkalk ge­langte in einer Meereshöhe von 350—500 m zur Ablagerung, wo seiner­zeit die Thermen des Levantikums entsprangen. Dieses Niveau sank allmählich so, dass zur Zeit der ersten Vereisung sie nur noch in etwa 150 m Höhe entspringend, auch ihre Sedimente um diese Höhe ablager­ten. Nach der ersten Vereisung setzten sich Süsswasserkalke, Kalkluffe, Travertino und Limnokalzite ab, währenddem das Klima allmählich trocke­ner, und weniger kühl wurde. Aus dieser milderen Periode sind auch schon Spuren des Wüstenwindes nachweisbar, so die Bildung von Flug­sand, dann Windschliffe an manchen Schottern der früher erwähnten mo­ränenähnlichen Ablagerungen, wenn diese Spuren auch nicht immer ganz unzweideutig sind. (S. Abb. 6.) Mit dem trockenen Klima trat die Lössperiode ein, während welcher sich auch in der Umgebung Budapests das charakteristische subaerische Gestein des Oberpleistoziins, der Löss ablagerte. Dieser Löss ist bald toniger bald wiederum sandiger; an nassen Stellen lagerte sich der Sumpflöss oder Infusionslöss ab. Die Feinheit des typischen Losses hängt davon ab, ob er an den dem Wind ausgesetzten Bergabhängen, oder an den vom Wind geschützten Stellen zur Ablagerung kam. Obwohl das Klima des oberen Pleistozäns vorherrschend ein trocke­nes war, entstand bei uns doch keine typische Steppe, weil trockene Pe­rioden mit feuchteren wechselten, in denen doch mehr oder weniger Niederschlag vorkam. Sogar während der Lössperiode ist eine längere humide Periode nachweisbar, welche als zweite glaziale Phase bezeich­net werden kann. In dieser bildete sich an manchen Stellen ein brauner, wenig humöser, an anderen Stellen ein rötlicher, eisenschüssiger, etwas dichter Boden, dessen Mächtigkeit sich meist auf etwa 0,20—0,80 m beläuft. In den Lössschichten Budapests kommen beide Abarten, (H. Ho­rusitzky 242/a.) an den Bergabhängen, häufig auch mit Steinschutt un­termischt vor, obwohl letzterer sonst für den Löss gar nicht charakteris­tisch ist. Es sind dann kleinere oder grössere Gesteinsbrocken der be­nachbarten Berge stellenweise vereinzelt eingestreut, an manchen Stellen aber in grosser Menge eingelagert auftretend. Solche Gesteinstrümmer wurden durch Regengüsse als Schuttkegel in den Löss gebettet, u. zw. hauptsächlich im jüngsten Pleistozän nach der zweiten glazialen Phase, mehrere glaziale und interglaziale Phasen können in der Umgebung Bu­dapests wohl nicht unterschieden werden. Die postglaziale Periode des Pleistozäns endet mit diesem milde­ren, humiden Klima.

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