Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

Hydrogeologie von Buda 337 erkennen. Zwischen den Schollen kamen Senkungen und Bruchgraben zustande, welche später von den Ablagerungen des einbrechenden Oligo­zänmeeres ausgefüllt wurden. IV. Das Oligozän. Die erwähnte pyrenäische Faltungsphase rief im paläogeograplii­schen Bilde des Budaer Gebirges weitgehende Veränderungen hervor. Im Zusammenhang mit ihren Krustenbewegungen traten Hebungen ein, infolge deren das Gebiet wieder Festland wurde, und während dieser Festlandperiode begann nun eine Denudation, welche die Abtragung der früheren Ablagerungen zur Folge hatte. Sedimente sind aus dieser Periode nur an wenigen Stellen des Budaer Gebirges, u. zw. nur als dünne terrestische Tonlagen bekannt, die zwischen dem sog. Hárshegyer Sandstein und den tertiären oder triadischen Bildungen lagern. Im Bu­daer Gebirge ging in dieser Periode eher eine Denudation der älteren Ablagerungen vor sich, also eine terrestische Periode leitet das Oligozän ein, die „infraoligozäne Denudationsperiode" nach K. Roth von Telegd genannt (285/a). Die Unsicherheit, welche bei der Beurteilung der stratigraphischen Lage des Budaer Mergels herrscht und infolge deren, wie oben erwähnt einige Forscher neuerdings geneigt sind den Komplex des Budaer Mer­gels dem Eozän zuzurechnen (während andere Forscher denselben ins Oligozän stellen), wiederholt sich in der Altersfrage einiger Bildungen im unteren Oligozän. Die stratigraphische Deutung der Sedimente an der Grenze benachbarter Perioden kann meistens nicht eindeutig fest­gestellt werden, was in der Fachliteratur meistens zu Meinungsunter­schieden führt. So stellten ungarische Geologen Hárshegyer Sandstein in das Unteroligozän, ihn mit dem Budaer Mergel für gleichaltig betrachtend. (S.: Fig. 5. Seite 51.) Nach dieser Auffassung ist der Hárshegyer Sandstein eine ufernahe Bildung desselben Meeres, aus welchem auch der Budaer Mergel sich ablagerte. In der Nähe des Ufers kam nämlich kein feinkörniger, kalk­haltiger Schlamm zur Ablagerung wie in den tieferen Meeresteilen, son­dern ein grobes, aus den Trümmern der Ufergesteine entstandenes schot­teriges Sediment, das nachträglich zum Hárshegyer Sandstein zusammen­gekittet wurde. Im Gegensatz zu dieser Auffassung, wenn hingegen der Budaer Mergel als das jüngste Glied des Eozäns betrachtet wird, mag der Hárs­hegyer Sandstein die älteste Bildung des Mitteloligozäns sein. Während zwischen Budaer Mergel und eozänem Bryozoen-Mergel keine Diskor-

Next

/
Oldalképek
Tartalom