Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

330 Horusitzky Henrik Verhältnissen der arn rechten Donauufer gelegenen Stadthälfte Budapests beibringen und möglichst alle bisherigen, in praktischer Beziehung wich­tigen Angaben übersichtlich und handhablich zusammenstellen konnte. Der wichtigste Gesichtspunkt dieser Arbeit war die Schilderung der hy­drologischen Verhältnisse und die Zusammenstellung jener geologischen Daiteni, welche diese Verhältnisse zu erklären ermöglichen. Über die Hydrologie der am linken Donaufer gelegenen Stadt­hälfte Budapests berichtete ich in einer Abhandlung, welche unter dem Titel: „Das Grundwasser von Budapest an der linken Seite der Donau, mit einer geologischen Skizze des Untergrundes" im Jahre 1935 erschien. (H. Horusitzky, 389.) Vorliegende Abhandlung, welche als Forsetzung des genannten Werkes zu betrachten ist, enthält dieselben Verhältnisse des rechten Donauufers. Mit der so entstandenen hydrogeologischen Monographie Budapests hoffe ich eine wissenschaftliche Grundlage zu weiteren Aufschlussarbeiten im Gebiete unserer Haupt- und Residenz­stadt veröffentlicht zu haben. Die geologischen und hydrologischen Verhältnisse Budapests, als Mittelpunkt unseres Vaterlandes, wurden bereits von zahlreichen Fach­leuten besprochen. Da ich die Entwicklungsgeschichte solcher Kenntnisse bereits angedeutet habe, möchte ich diesmal nur diejenigen Karten­werke erwähnen, auf Grund deren die Schilderung der geologischen Ver­hältnisse in gegenwärtiger Abhandlung durchgeführt wurde. Die erste Arbeit, welche den geologischen Bau der Haupstadt be­schrieb und diese Verhältnisse auch auf einer Karte darstellt, ist von /. Szabó (55) im Jahre 1858 erschienen. Nach 1867 untersuchten dann K. Hofmann und /. v. Böckh (90) neuerdings das Gebiet Budapests und als Ergebnis ihrer Forschungen erschien das geologisch kolorierte Kar­tenblatt G/7. Im Jahre 1896 verliess die Presse eine neuere, von Fr. Scha­farzik (211) und Gy. Halaváts (210) aufgenommene geologische Dop­pelkarte. Die letzte geologische Reambulation des Weichbildes Buda­pests wurde im Jahre 1919 in Angriff genommen, und zwar im Kaiaster­masstabe. Auf Grund der Aufnahmen von Fr. Schafarzik, M. v. Pälfy , Z. Schréter und H. Horusitzky (322) erschien die Karte im Massstabe 1:25,000, kam jedoch nicht in den Buchhandel. Von den Detailaufnahmen seien hier erwähnt die agrogeologische Karte von Óbuda (192) und eine geologische der Kuppen Hunyadiorom, Ferenchalom, Apáthyszikla und Sasberg von Gy. Vigh und F. Horusitzky aufgenommen. Weitge­hend benutzte ich den Exkursionsführer von Fr. Schafarzik und A. Vendl (327), „Geológiai kirándulások Budapest környékén", welcher im Jahre 1929, mit finanzieller Untersützung der Hauptstadt erschien. Seine Pro­file und Kartenskizzen lieferten wichtige Anhaltspunkte für einige Einzel­heiten meiner Karte, sowie für die Beschreibung der geologischen Ver-

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