Hidrológiai Közlöny 1938 (18. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Maros Imre emlékezete - Horusitzky Henrik: Budapest dunajobbparti részének hidrogeológiája

VORBERICHT DES VERFASSERS. Kurze Übersicht der Kartenliteratur. Wenn wir die hydrogeologische Literatur der Haupt- und Residenz­stadt Budapest überblicken, so lassen sich in der Entwicklung dieser Kenntnisse etwa sechs Perioden erkennen, welche sich am schärfsten in der sukzessiven Entwicklung der geologischen Karten wiederspiegeln. Im Nacheinander solcher geologischen Karten sehe ich jene bestimmten Zeitpunkte, um welche sich die wichtigeren Momente der Entwicklung unserer Kenntnisse gruppieren. Aus diesem Grunde möchte ich nun in kurzer Übersicht die Reihenfolge verschiedener geologischen Karten Bu­dapests anführen. I. Periode: bis 1857. Die hydrologische Litteratur über das Budaer Gebirge ging naturgemäss einer geologischen voraus. Sie beginnt mit Aufzeichnungen über die Thermalwässer, welche in der Besiedlung und Entwicklung der heutigen Hauptsadt seit jeher eine ausschlaggebende Rolle spielten. So ist es leicht verständlich, dass über die hiesigen Ther­men schon früh viel geschrieben wurde. Nach der ausführlichen Zusam­menstellung von J. Enyvväri (365) finden wir die ersten wichtigeren Daten in der Chronik des Nótárius Anonymus. Hier lesen wir, dass Árpád, der Führer der Ungarn, nachdem er nach Westen vordringend die andere Seite der Donau erreicht hatte, sein Lager „unterhalb der oberen Ther­men" aufschlug, also etwa in der Gegend des heutigen Császárbades,. wo er damals schon eine Besiedlung vorfand, aus welcher sich nachher die Ortschaft Felhévvíz entfaltete. Nach der Margareteni-Legende befand sich an der Stelle des heuti­gen St. Gellért-Bades die Siedlung Alsóhévvíz, die auch im Leben der heiligen Elisabeth eine grosse Rolle spielte. Hier stand neben einem Bad auch ein Krankenhalus. Zur Zeit Béla IV. sollen auf der Margareten-Insel die Bäder einiger Nonnenorden und auch einiger Privatpersonen vorhanden gewesen sein. Unter König Sigismund begann an diesem Donauufer ein lebhafter Fremdenverkehr. In dieser Zeit befasst sich Brocquiére (1) mit den Se-

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