Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 93 nauen Bestimmung ihrer Temperaturverhältnisse angestellt worden. Ergebnisse der älteren und neueren Untersuchungen sind an an­derer Stelle tabellarisch ausgewiesen. Um Angaben über Tempera­turverhältnisse in ihrer vollen Bedeutung erfassen zu können, be­darf es der Kenntnis aller jener Faktoren, von deren Einfluss sie abhängig sind. Unter Berücksichtigung der auf diesem Gebiet ge­sammelten Erfahrungen kommt es unsere Thermen anlangend auf folgende mitwirkende Momente an: 1. Schwankung der äusseren Fig. 5. Türkenbecken im Rudas-Bad. Temperatur (Tages-, Monats- und Jahresschwankung), 2) Nieder­schlag, 3) Wasserstand der Donau, 4) Vermischung verschiedener Quellen, 5) Einfluss der Gase, 6) Wärmeleitungsvermögen der Gesteine, 7) Fassung und Zustand der Quelle, 8) Dauer und Stelle der Beobachtung. 9) Messgerät. 1) Bei Temperaturbeobachtungen an Quellen ist man un­willkürlich geneigt, der Lufttemperatur die Rolle eines wichtigen mitbestimmenden Faktors zuzuweisen. An unseren Thermen zeigt dieser Einfluss keine allgemeingültige Regelmässigkeit. Die meisten von ihnen sind von der äusseren Temperatur völlig unabhängig und liefern Wasser von ständiger und gleichmässiger Wärme. Zu diesen Quellen gehören: die Árpád-, Mathias-, Gül-Baba-, Attila-, Juventus-Quellen, die Grosse Quelle des St. Emerich-Bades

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