Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
82 Ferenc Papp merbades(14), Quellengruppe im Donaubett nächst der Nordspitze der Margareteninsel. B) Künstlich erschlossene bezw. erbohrte Quellen, artesische Brunnen: die Quellengruppe des St. Gellért-Bades,* von den Quellen des Rudas-Bades: Árpád(l)- und Beatrix-Quelle (Weszelszky 1926), Gül-Baba- (Weszelszky 1926.), Rákóczy-Quelle, die anlässlich des Baues des Rudas-Bades erschlossenen Diánád)- und Hygea(l)-, Attila- (1932.), Juventus- (1932.), Hungaria (erschlossen bei dem Bau der Elisabeth-Brücke 1896.), Udvari (Hof)-Quellen (M. Pálfy, T. Szontagh 1901.), die Beobachtungsbohrungen im alten Stadtteil Tabán (2) (A. Yendl und F. Pávai Vajna), St. Lukas-Bad, artesischer Quellbrunnen des St. LukasBades(l), Fels-Quelle des Kaiserbades (neu erschlossen durch D. Jerabek 1925.), Quelle des Römerbades(l), Quelle am Nordende der Margareteninsel (F. Pávai Vajna 1935.), artesischer Brunnen des Széchenyi-Bades (V. Zsigmondy 1878.). C) Das natürliche Auftreten lässt sich heute.nicht mehr bestimmen bei folgenden Quellen des Rudas-Bades: Chara-Mustafa(l)-, Kossuth Lajos-, alte Attila(l)-Quelle, sowie bei der Schlossberg-Quelle. Das Wasser unserer Thermen tritt aus verschiedenen Gesteinen zutage. Unter Zugrundelegung dieses Gesichtspunktes ergibt sich folgendes Bild: Aus zerklüftetem Dolomit treten heraus sämtliche Quellen des Gellért- und Rudas-Bades sowie die nach Schafarzik benannten Quellen-Flüchtlinge, die Grosse Quelle des St. Emerich-Bades ferner das Wasser der beiden Beobachtungsbohrungen im Stadtteile Tabán, schliesslich der Széchenyi artesische Brunnen im Stadtwäldchen. Hier sei erwähnt, dass eine Quelle (I) von den Quellen des Gellért-Bades einer Dolomitspalte entströmt, wo neben Dolomit auch hornsteinführende Breccie gegenwärtig ist. In Schichten Budaer Mergels entspringen die Mathias-Quelle des St. Emerich-Bades, der Mühlteich** des St. Lukas- und Kaiserbades, die Felsquelle des Kaiserbades. Aus alluvialem sandigen Schlamm brechen hervor die Quellen des Königsbades; im St. Lukas-Bad die Türkenquelle, die Schlammbadquellen, die beiden St. Lukas-Quellen; im Kaiserbad * Die Zahl ist nicht bestimmbar. ** Aus Nummulinen-Kalk quillt das Wasser in der Höhle des Mühlteiches.