Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
,236 Ferenc Papp Strassendecke inmitten der Strasse. Zu diesen gehören die Rákóczi-, Kara Mustafa- und Hofquelle. Innerhalb des Gebäudekomplexes des Rudasbades kommen zur Oberfläche die Diana-, Hygieia-, alte Attila- und Kossuthquelle wie auch die in Verwaltung des Mineralwasserbetriebes befindliche Hungáriaquelle. Im parkierten Raum zwischen der Elisabethbrücke und dem Rudasbadgebäude wurden die Attila und Juventusquellen erbohrt. Die Mathiasquelle tritt zutage 25.55 m nordöstlich vom Festpunkt 106 (411) 110. Sie wird seit menschengedenken benützt, 'hr Wasser fliesst aus einem ost-westlich verlaufenden 6 m langen Dolomitspalt heraus, der bei dem Ausfluss 1.99 m breit ist, in 3.5 m Tiefe sich jedoch auf 0.85 m verengt. In der südlichen Wand des Spaltes befinden sich zwei süd-südöstliche, bezw. nord-nordwestliche Spalten, deren Tiefe 1.5 m bezw. 1.2 m beträgt. In der Nordwand des Quellenbeckens bemerkt man eine nordwest-südöstliche Spalte. Die Sohle des Beckens ist von Dolomitschlamm bedeckt. Das kristallklare Wasser quillt von unten herauf. Die Wände des Quellenbeckens tragen die deutlichen Spuren einst bedeutend höherer gut bemerkbarer Wasserspiegelhöhen. Besonders ausgeprägt sind drei Höhenlinien undzwar I. 0.9 m, II. 1.93 m und III. 1.75 m über dem heutigen Wasserspiegel, die durch Travertinverkrustungen gekennzeichnet sind. Diese Spuren und die Tatsache, Fig. 52. Quellen bei dem Rudas-Bade.