Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die warinen Heilquellen von Budapest 233 ist. In einstigen Aufzeichnungen lesen wir den Namen „Rothesäulenbad". Nach dem Sturz der türkischen Herrschaft befand sich das Bad im Besitze der Stadt Ofen. Nach 1703 trägt es den Namen Bürgerbad. In 1795 wurden an Stelle des früheren Bades zwei neue Bäder errichtet, undzwar das Franzens- und das Theresienbad. Anfangs des XIX. Jahrhunderts tauchen die Namen Pestherbad, Bruckbad, oder Brückenbad auf, welche auf die in der Nähe des Bades über den Strom führende fliegende, oder anders Schiffbrücke zurückzuführen sein dürften. Das heutige Dampfbad stammt aus dem Zeit der Türken. Zwischen dem früheren Maschinenhaus und der heutigen gedeckten Trinkhalle der Hungáriaquelle stand das Hotel „Propeller" hinter welchem an der Stelle der heutigen Strasse sich die steile Wand des Gellértberges erhob. Anlässlich des Baues der E|isabeth-Brücke wurden die Quellen serfalles führte zwischen den Felsen ein schmaler Gebirgspfad zu der am Osthang des Berges liegenden Häusergruppe. Zwischen den Häusern sollen nach J. Szabó und J. Molnár 5 Quellen gewesen sein. Eine von diesen (die heutige Árpád- oder vielleicht die Mathiasquelle) konnte durch einen engen Felsspalt mit Kahn angenähert werden. Anlässlich des Baues der Elisabet-Brücke wurden die Quellen des Rudasbades geregelt und ihr Schutzgebiet nach dem Gutachten von L. v. Roth (41.) festgesetzt. Das innere Schutzgebiet urafasst das heutige St. Gellért- und St. Imre-Bad und ist durch das Donauufer bezw. durch die felsige Bergwand begrenzt. Das äussere Schutzgebiet erstreckt sich auf den Gellért-, Sas- und Schlossberg sowie auf den südlichen Teil des Rosenhügels. Zu Beginn der Arbeiten wurden 5, während des Strassenbaues weitere 2 Quellen erschlossen. Die gegenwärtig im Rudasbad ausgenutzten Quellen sind in der Reihe von Süden aus nach Norden die folgenden: Mathias, Beatrix-, Diana-, Hygieia-, Kinizsi-, Gülbaba-, Türken-, Chara Mustafa-, Rákóczi-, alte Attila-, Kossuth-, Hof-, Attila- und Juventusquellen. Die zwei Letzteren sind gebohrte Quellen. Der Lageplan (wie auch die Karteskizze Nr. I.) gibt gute Übersicht über die Aufbruchstellen dieser Quellen. Ausser den Quellen des Rudasbades treten auch die Quellen des hauptstädtischen Mineralwasserbetriebes in diesem Gebiet zutage namentlich die Hun-