Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warmen Heilquellen von Budapest 227 Das Wasser strömt seit 1868 ununterbrochen aus der Tiefe, die Ergiebigkeit der Quelle beträgt nach Zsigmondy 737 m 3 pro Tag. In letzter Zeit hat sich technischer Oberrat L. Varga mit der Er­giebigkeitsmessung befasst, die auch vom hauptstädtischen Inge­nieur K. Kobsenrausch und Ing. Dobó wiederholt wurde. Die hierbei ermittelten Mengen von 70.93 Sekundenliter (täg­lich 6,128.352 Liter), 80.15 (täglich 6,924.962 Liter) und 80.21 Se­kundenliter (täglich 6,930.144 Liter) zeigen gegenüber der durch Zsigmondy bestimmten Menge von 7,370.000 Liter pro Tag Ab­Fig. 50. Der Eingang des Széchenyi-Bades. , |* r r weichungen die sich aber teils aus der Reibung — das Wasser strömt durch ein etwa 200 m langes sanft geneigtes Rohr in das Becken — teils aus der verschiedenen Menge der im Wasser ent­haltenen Gase erklären, ferner wird die Ergiebigkeit auch durch den Donauwasserstand beeinflusst. (Siehe S. 90.) Um die Frage nach einer etwaigen Temperaturabnahme des Wassers beantworten zu können, habe ich allmonatlich eine Kont­rollmessung vorgenommen undzwar unmittelbar an der Abzwei­gung des Rohrkopfes im Brunnenschacht bei dem Heldendenkmal. Zur Messung benützte ich Thermometer von 0.1° Genauigkeit, die ich mit geeichten Thermometern verglichen habe, wobei die Fehler­grenze nicht über 0.30° betrug. Meine Messungen ergaben eine Wassertemperatur von 73.4 bis 73.8°C. Schwankungen von 2—3° haben sich nur eingestellt, wenn anstatt des Wassers Gas aus der Röhre trat, aber auch in diesem Falle fiel die Temperatur nicht unter 70 C. Die Lufttemperatur im Schacht betrug im Sommer 13*

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