Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)
Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest
Die warinen Heilquellen von Budapest 213 das wärmste Wasser. Die grösste Temperaturschwankung betrug im Laufe eines Jahre nur 0.3° C. Die Quellengruppe V. enthält 4 grössere Quellen: eine von diesen tritt durch 5 Kegel zutage. Ähnlich den Quellen IV. sind auch diese warme Quellen, die aber grössere, 1.6° C betragende Temperaturschwankung aufweisen. Auch hier sehen wir im Wasser feine verkohlte Sinkstoffe schweben (am 22. Dezember 1935., am 22. März 1936.). Die Quelle Nr. V./b ist kaum sichtlich, bildet keinen Kegel, die Aufbruchstelle ist eben nur durch ein langsames Bewegen der Kalktuffteilchen gekennzeichnet. Die jährliche Schwankung der Temperatur erreicht hier schon 4.3°C und dürfte durch beitretendes kaltes Grundwasser hervorgerufen sein. Die Grösste der Römerbad-Quellen ist die Quelle Nr. VI. Ihr Trichter hat durch das Entfernen des dort gewesenen Pfahles Erweiterung erfahren und misst im Durchmesser etwa 3 m. Im Inneren des Trichters tritt das Wasser an vier Stellen zutage. Im Laufe der von J. Szilvässy ein ganzes Jahr hindurch gefürten Beobachtungen kam es nur ein einziges Mal, am 22. März 1936 vor, dass die westliche Hälfte des Quellkegels sogar vom Kalktuff frei war und ein halbmond- und eine kreisförmige kleine Quellöffnung verriet. Zur gleichen Zeit setzte ein lebhafterer Wasserausfluss ein, die Wasseroberfläche geriet in kräuselnde Bewegung. Am 7. November ist ein Drittel des Trichters eingestürzt. Am 1. Dezember lag das Wasser völlig klar. Ausser Kalktuffsinter konnte man im Wasser manchmal auch verkohlte pflanzliche Überreste erkennen. (Am 3. und 22. März 1936.) Die Ergebnisse der Temperaturmessungen ergeben eine jährliche Schwankung von 0.5 "C unter dem Einfluss der äusseren Lufttemperatur. An der Stelle der Quellengruppe VII. machen sich allgemein 6 kleine Austritte bemerkbar. Die jährliche Wärmeschwankung des Wassers beträgt 2.5°C. Wird der Wasserspiegel des Teiches um 1.20 m gesenkt, so vermehrt sich die Zahl der Quellkegel. An der Autbruchstelle VIII. kommen in zwei Trichtern 9 kleine Quellen zum Vorschein. Im grösseren Trichter bemerkt man im Wasser schwebenden Kalktuffsinter. Die kleinere Quelle liefert bei veränderlicher Trichterform klares Wasser. Am 3. November 1936 trat eine Erweiterung des Trichters ein. Im Frühjahr (am 2. Mai)