Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die warinen Heilquellen von Budapest 205 Die Árpád- (Rad) Quelle in Altofen. An der nordöstlichen Seite der Wienerstrasse, zwischen der Árpád-Mühle und den Anlagen der Altcrfner Bleicherei tritt im ein­stigen Inundationsgebiet der Donau eine ausserordentlich ergiebige laue Quelle zutage. Es ist die Árpád-Quelle. Geht man vom Inunda­tionsgebiet gegen Nordwest, so bemerkt man am südöstlichen Rande des Altofner Friedhofes im sogenannten Aranyhegyi-Graben Kalk­tuffablagerungen, die die einstige Lage der Quelle im Pleistozän Fig. 40. Die óbudaer Árpád- (Rad-) Quelle. angeben. Ähnliche Ablagerungen kommen auch 35—45 m oberhalb des heutigen Wasserspiegels der Quelle zum Vorschein. (Näheres hierüber S. 130.) Die 8 — 10 m mächtigen, ausgedehnten Kalk­tuffschichten sind überzeugende Beweise, dass sich hier im Pliozän, im Altholozän eine bedeutend reichere Quelle ergoss. Derzeit können zwei Quellaustritte unterschieden werden. Aus beiden Öffnungen quillt das Wasser von unten empor und enthält schwebenden Kalkschlamm. Linczbauer (14) erwähnt drei Quellen­austritte. Der auserordentliche Wasserreichtum, die zwischen 19—20° C schwankende Temperatur des Wassers sowie das Analysenergeb­nis lassen eine, ihrem Karakter nach jenen des Römerbades ähn-

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