Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

,144 Ferenc Papp seite wurde auch ein Stollen getrieben. Verkieselter, bunter, Budaer Mergel kommt an der nördlichen, südlichen und südöstlichen Seite des Berges vor. Der Sasberg. Vom westlichen Teil des Gellértberges aus betrachtet, erhebt er sich steil aus der Ebene. Den Übergang zwischen dem den Kern des Berges bildenden Dolomit und der Lágymányoser Ebene bilden die sanften Abhänge des Budaer Mergels, auf welchen Obstgärtnerei betrieben wird. Diese Obstkulturen ziehen sich bis zur Grenze des Mergels, wo die Dolomitfelsen den Weg versperren. An der Grenze der beiden Bildungen, wo nach dem Beweis der neuen Aufschlüsse Thermen aufbrachen, finden wir die Dolomit- wie auch die Mergel­Schichten. Der Dolomit ist einerseits verkieselt, andererseits zersetzt. Wir finden hier sämtliche Abarten des vollkommenen, zersetzten und des ausgelaugten, zelligen Dolomits. es gibt frische, unberührte Dolomit­felsen und auch solche, deren Spalten mit Chalzedon ausgefüllt sind. Dort, wo die Zersetzung des Dolomits beginnt, können wir auf dem Chalzedon-Überzug wasserklare. 2—3 mm grosse Quarz-Kristalle in der Südost-Seite des Schollens VII beobachten. Bis jetzt waren Quarz-Kristalle nur auf den Dolomitfelsen des Schollens VI bekannt. Es gibt auch solche Stellen, wo die Spuren der mechanischen Tä­tigkeit des strömenden Wassers vollkommen erhalten blieben, wie z. B. auf dem vom Gipfel (258.9 m) östlich emporragenden Felsen in 170 m Höhe, am Rande des unmittelbar an der Grenze der Gär­ten führenden Fussweges. Der Grund der verbreiteten Umwandlun­gen anderer Art des Dolomits ist die Zersetzung, die mehlige Struk­tur. Am oberen Abschnitt der Breznó-Treppe, in 155 m Höhe, kommt weisser, zersetzter Dolomit zum Vorschein, etwa 45 Schritte von der vorher erwähnten Stelle (in 165 m Höhe) ist auf einem et­wa Vt — lU m 2 grossem Fleck verkieselter, limonithaltiger Mergel zu beobachten. An dem neben der Isohypse 170 m führenden Fussweg wurden in zersetztem Dolomit, auf demselben Weg weiter nach Wes­ten zu in 190 m in zersetztem Dolomit Hohlräume gegraben. An dem Nordostrande des sich nordwest-südöstlich hinziehenden Tales kommt in einer Länge von 15 m zwischen 180 und 190 m kieselar­tiger, limonithaltiger Mergel zum Vorschein. Die Schichten fallen in

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