Hidrológiai Közlöny 1937 (17. évfolyam)

Papp Ferenc dr.: Die warmen Heilquellen von Budapest

Die war inen Heilquellen von Budapest 119 Die in den pleistozänen Kalktuffablagerungen gefundenen Fossi­lien sind sehr interessant. Auch die fossilen Reste von Elephas pri­migenius Bl., Equus caballus L., Bos taurus L., Emys europaea Schweig., Cervus elaphus L., Cervus (Megaceros) eurycerus Aldr. und Rhinoceros tichorhinus Fisch, beweisen, dass das Wasser der von unseren Quellen gespeisten Teiche diese Tiere zu sich lockte; dies alle sind Tiere, die ein wärmeres Klima bevorzugten, es herrschte hier also damals ein subtropisches Klima. Ausser Wirbel­tieren, finden wir im Kalktuff auch die fossilen Reste der Süss­wasser- und Landschnecken, und zwar nach F. Schaiarzik: Succi­nea oblonga Drap., Tropidiscus umbilicatus Müll., Bithynia ventri­cosa Gray. var. inflata Hans., Bithynia tentaculata L., Limnophysa palustris L.. Chonerula tridens Müll., Torquilla frumentum Drap. Die Spuren der pliozänen und pleistozänen Thermen im Budaer Gebirge. Die Natur gab unserer Haupt- und Residenzstadt Buda­pest nicht nur eine malerische Lage, sondern auch wertvolle Ge­schenke. Als solche können wir in erster Linie die natürlichen Thermen betrachten. Diese Quellen zogen seit den ältesten Zeiten die Lebewesen an sich, welche dann Jahrtausende hindurch mit sorgenloser Freude die wohltuende Wirkung dieser Thermen ge­nossen. Erst im vorigen Jahrhundert begann man durch systema­tische und zielbewusste Untersuchungen den Charakter und die Natur dieser Quellen zu erkunden. Seither erschienen zahlreiche Abhandlungen, die die Thermen von verschiedenen Gesichtspunk­ten behandeln. Wir wollen im folgenden alle Angaben dieser Studien zusamenfassen und durch neuere ergänzen. Aus den Schriften über die Spuren pliozäner und pleistozäner Thermen in den Ofner Bergen sei die Aufmerksamkeit besonders auf das Werk Z. Schréter's ge­lenkt, in welchem er als erster ein zusammenfassendes und gut übersichtliches Bild über die Thermenspuren gegeben hat (10.) Die Geschichte der Quellen führt in vergangene Zeiten zurück. In diesem Kapitel möchte ich die alten Spuren aufsuchen und sie mit Hilfe der neueren Aufschlüsse genau beschreiben. Als Wegwei­ser dienten mir die charakteristischen Mineralien. Gesteine und die morphologischen Formen.

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