Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Ijjász Ervin: A nyersalomtakaró szerepe az erdők vízháztartásában
•90 Ervin Ijjász Mineralboden ähnlich einem mit Wasser vollgesogenen Schwamm bedeckt. Dies veranschaulicht am besten Abb. 4 und 5 und man sieht gleichzeitig, dass die durch den Rohhumusbelag gebundene Wassermenge mit der Stärke der Rohhumusdecke in geradem Verhältnis steht. Der Auflagehumus von durchschnittlich 5 cm Stärke (Abb. 1, 2, 3 und 6) besitzt einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 55, 60 und 95%, bei 8—24 cm Stärke (Probeflächen 4 und 5) jedoch schon 180, bzw. 185%, also mehr als das Doppelte der Vorhergehenden. Wie schon erwähnt, ist der Zeitmassstab bei den Niederschlagsabbildungen und den Chronoisoplethen gleich, so dass das Verhältnis zwischen Niederschlag und Feuchtigkeit leichter zu überblicken ist. Die Niederschlagsdaten beziehen sich auf Freiland, der Auflagehumus der Versuchsflächen — mit Ausnahme von Fläche Nr. 5 — erhielt also weniger Niederschlag, da die Baumkronen einen gewissen Teil zurückhielten. Trotzdem veranschaulichen die Chronoisoplethen der Rohhumusdecke deutlich den Verlauf der Niederschlagsperioden. Nach der Niederschlagsabbildungen waren während der Untersuchung acht Niederschlagsperioden. Diese werden von dem Auflagehumus — wenn auch etwas verschwommen — doch mit Bestimmtheit zurückgegeben. Die acht Niederschlagszentren sind genau anzusprechen. Die Tiefenverteilung der Feuchtigkeitzentren zeigt, dass der grösste Teil der Feuchtigkeit von der Moderungs- und Humusstoffschicht — hauptsächlich jedoch von der letzteren — zurückgehalten wird, was durch die Materie und Lage der Schichten erklärlich ist. Aus den Abbildungen ist weiterhin ersichtlich, dass die unter der Rohhumusdecke liegenden Schichten des Mineralbodens im allgemeinen trockener sind, als die tieferen Lagen. Dies ergibt sich durch die Auslaugung der oberen Schicht und durch die austrocknende Wirkung der flachwurzelnden Fichtenbestände (siehe Abb. 11). Den Einfluss der Bodenart auf den Wasserhaushalt zeigt besonders einleuchtend Abb. 4. Nach den Angaben der mechanischen Bodenanalyse (Nr. 4/a) besitzt diese Versuchsfläche beinahe reinen Sandboden, mit kaum 4% Feinbestandteilen. Dementsprechend ist auch dessen Wassergehalt minimal und ist im Vergleich zu den anderen Versuchsflächen nahezu vollkommen trocken. Die Chronoisoplethen der Versuchsflächen gestatten einen guten Einblick in den Wasserhaushalt des Waldbodens im Winter und im Frühjahr. Es lässt sich die allgemeine Regel ableiten, dass die Durchnässung während dieser Jahreszeiten von oben und unten gleich-