Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)
Emszt Kálmán dr.: Chemische Untersuchung der neu erbohrten Quellen der Szt. Imre- und Rudas-Bäder
50 Dr. K. Emszt Die chemische Beschaffenheit der am Platz vor dem Szt. ImreBad erbohrten Quelle stimmt vollkommen mit der Hauptquelle dieses Bades überein, während aber die letztere Schwefelwasserstoff nicht einmal in Spuren enthält, besitzt die neu erschlossene Therme infolge ihres Schwefelwasserstoffgehaltes einen höheren balneologischen Wert. Die in unmittelbarer Nähe vom Gebäude des Szt. Imre-Bades angebohrte Therme kann als die ursprüngliche Quelle der kleinen Quelle dieses Bades angesehen werden, wobei sich der letzta^ft — wie aus der niedrigeren Temperatur und den Zahlenwerten der Äquivalentprozente ihrer Bestandteile ersichtlich —- das Wasser einer anderen, kälteren Quelle beimischte. Die neu erschlossenen Quellen liefern sämtlich wertvolle Heilwässer, die in den Betrieb der betreffenden Heilbäder eingeschaltet, sowohl zu Bädern, wie auch zu Trinkkuren verwendet werden können.