Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A máza-szászvári villamostelep vízellátása

118 Dr. S. Vitális //. Unterirdische (Tiefen-) Wässer. a) Die holozänen-pleistozänen sandig-schotterigen Geschiebe, sowie auch die oberen, sandig-schotterigen Schichten speichern schon in geringen Tiefen der Umgebung unserer Anlage ausreichende Mengen der Niederschlagswässer auf. Im Umkreis der Anlage sind 21 gegrabene, 6—14 m tiefe Grundwasserbrunnen vorhanden, deren Wasserniveau 14,5—151 m ü. d. M. steht. (Höhe der Anlage 155 m ü. d. M.) Der Wasserbedarf der Anlage wurde bis zum Jahre 1933 durch 4 im Durchmesser 3.50—4.50 m messende, 6—9.80 m tiefe, gegrabene und ausgemauerte Grundwasserbrunnen gedeckt, in denen das Wasserniveau 145.7—147.7 m ü. d. M. steht. Die Ertrags­fähigkeit der 4 Brunnen belief sich im Sommer auf 120, im Winter auf 170 m 3. Der maximale Wasserbedarf der Anlage ist im Sommer 168, im Winter 179, im Jahresdurchschnitt 142 m 3 täglich. Aus diesen Angaben ist es ersichtlich, dass das Wasser der Grundwasser­brunnen besonders im Sommer schon quantitativ unzulänglich war. Ein noch grösserer Fehler des Grundwassers liegt in seiner Härte: die gesamte Härte desselben beträgt in deutschen Graden 22.4°, wovon 19.9 auf die beständige, 2.5° auf die wechselnde Härte entfallen. In Anbetracht des hohen beständigen Härtegrades der Grundwässer musste die Wasserversorgung der Anlage unter Ver­wertung der tieferen Wässer durchgeführt werden. b ) Bei der kurzen Schilderung des geologischen Baues er­wähnte ich, dass in der Tiefe der Muschelkalk, der unterliassische Sandstein, der Malmkalk, die miozäne Sand-Schotter-Konglomerat­Serie und die pannonischen Sande als gute Wasserreservoire vor­handen sind. Diese liegen mit Ausnahme der pannonischen Sande alle in grösserer Entfernung von der Anlage, so dass bei der Wasser­versorgung derselben als einfachste Lösung nur das Wasser der pannonischen Sande in Betracht kommt. Einen Anhaltspunkt bezüg­lich der Wasserführung der pannonischen Sande liefern die arte­sischen Brunnen von Hidasbonyhád. In dieser Ortschaft liefern 3 gebohrte Brunnen 15—150 Minutenliter Wasser. Das Wasser­niveau dieser Brunnen steht im Ruhezustand 123—126 m ü. d. M. In der Kenntnis dieser Angaben liess die Salgótarjáner Kohlen­bergbau A.-G. im Jahre 1932 am Hof der elektrischen Anlage von Máza—Szászvár eine Schürfbohrung auf Wasser niederteufen. Diö Bohrung und die Fertigstellung des Brunnens wurde von der Firma H. Lapp im Zeitraum vom 16. Juni bis 17. Dezember 1932 besorgt. Die geologischen und hydrologischen Resultate dieser Bohrung teile ich im folgenden mit:

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