Hidrológiai Közlöny 1936 (16. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A máza-szászvári villamostelep vízellátása

Die Wasserversorgung der Elektrizitätsanlage von Máza—Szászvár. Yon Dr. S. Vitális. 1 Wenn man ein Projekt zur Wasserversorgung einer Industrie­anlage auszuarbeiten hat, muss man zunächst die Quantität und Qualität des benötigten Wassers kennen. Im Besitz dieser Angaben muss man sodann die morphologischen, hydrogeologischen und tektonischen Verhältnisse der Umgebung der Industrieanlage und auf Grund derselben die Möglichkeiten der Wassergewinnung ken­nen lernen. Bei der Lösung der Wasserversorgung einer beliebigen Anlage kann man die zur Verfügung stehenden Wässer in zwei Gruppen aufteilen: I. überirdische Wässer (Niederschläge, Quellen, Bäche, Flüsse, Teiche etc.). II. Unterirdische (Tiefen-) Wässer (Grundwasserbrunnen, arte­sische Brunnen und mit Pumpen versehene, gebohrte Brunnen.) Die das Eigentum der Salgótarjáni Kőszénbánya Rt. (Salgó­tarjáner Kohlenbergbau A.-G.) bildende elektrische Anlage von Máza—Szászvár liegt im Komitat Tolna, am Nordfuss des Mecsek­Gebirges, am Völgységi-Bach, neben der Eisenbahnstation Máza— Szászvár, in der Gemarkung der Ortschaft Máza. Bei der Bestim­mung des Ortes der Anlage war in erster Linie die Nähe der Kohlenbergwerke (Szászvár, Máza, Nagymányok) und der Verlade­station (der Eisenbahnstation Máza—Szászvár) massgebend. Ur­sprünglich versah die Anlage nur die Kohlenbergwerke mit elektri­schem Strom, infolge der im grösseren Verhältnis durchgeführten Elektrifizierung des Landes wurde jedoch die Anlage wesentlich erweitert und versieht heute schon die Städte, resp. Ortschaften Kaposvár, Üjdombóvár, Szekszárd, Tolna, Fadd, Dunaszentgyörgy etc., sowie deren Umgebung in weitem Bereich. Anfänglich wurde die Wasserversorgung mit Hilfe einfacher Grundwasserbrunnen 1 Vorgetragen in der Hydrologischen Sektion der Ung. Geo!. Gesellschaft am 30. Dezember 1936.

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