Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: A békásmegyeri új artézi kút

Der neue artesische Brunnen von Békásmegyer. Von Dr. S. Vitalis.* (Mit 3 Photographien.) In der Gemarkung von Békásmegyer liess Herr Rechtsanwalt Dr. S. Ember auf seinem „Kis Csillag" benannten, am rechten Ufer der Donau, 9 km N-lich von Budaer Brückenkopf der Margit­Brücke gelegenen Grundstück auf Grund der Expertiese des kgl. ung. Chefgeologen I. von Maros im Frühjahr 1934 eine Bohrung auf Wasser niederteufen, wobei bis zu einer Tiefe von 556 m die folgenden Schichten durchquert wurden. Holozün. 0.00— 0.80 m humöser Boden. 0.80 — 11.20 m Sand und Schotter (altholozäne Terrasse der Donau). Mittleres Oligozün (Rupélien). 11.20 — 222.30 m Kisceller Ton mit Foraminiferen. 222.30—266.00 m versteinerungsfreie, mergelige und schieferige Tone. Mittleres Oligozün (Ligurien). 266.30—309.90 m Budaer Mergel mit Foraminiferen (Auffällig ist das massenhafte Auftreten der Globigerinen). Oberes Eozün (Bartonien). 309.90—380.00 m Nummulinen- und Orthophragminen führender Kalkstein, von Klüften, durchsetzt. T Mittleres und unteres Eozän (Auversien-Ypresien). 380.00 — 47.00 m Mergel und Sandstein (mit rechts Spülung gebohrt!). 1 Vorgetragen in der Fachsitzung der Hydrologischen Sektion der Ung. Geol. Gesellschaft am 27. März, 1935. 12*

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