Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

160 Heinrich Horusitzky keinerlei Regelmässigkeit feststellen. Einstweilen kann ich also über diese Frage nur soviel äussern, dass die grössere oder gerin­gere Aggressivität des Grundwassers z. T. von der Menge der im Kisceller Ton verstreuten Pyritkörner, z. T. von den Moor­bodengebieten, z. T. von der Verunreinigung des Bodens, also von der Anzahl der in der betreffenden Gegend vorhandenen Senk­gruben, Mistablagerungsstellen abhängt. Wir wollen nun die Verteilung der sumpfigen Gebiete beo­bachten. Am weitesten ist der torfige Boden am unteren Ende des Räkos-Baches und auf dem von dort bis zum Városligeter Teich ziehenden Streifen verbreitet, wo die häufigen, unter Wasser ste­henden Depressionen Gelegenheit zur Bildung des Torfes boten. Ähnliche kleinere Flecke kommen auch im Tal des Rákos-Baches vor, wo auch heute noch Rohrbestände anzutreffen sind. Im S-li­chen Teil von Pest, an der Stelle der alten Pferderennbahn sind zwischen den Sandhügeln zahlreiche sumpfige Vertiefungen anzu­treffen, in denen der Bohrer fast überall auf torfigen Moorboden stiess. Diese Gebiete sind vor. zwei Gesichtspunkten wichtig, nament­lich in Bezug auf die Aggressivität des Grundwassers und auf die geringe Tragfähigkeit des Bodens. An einer derartigen Stelle wurde die katholische Pfarrkirche Magna Hungarorum Domina erbaut, wo zur Gewinnung eines verlässlichen Fundamentes 500 Pfähle in den torfigen Boden getrieben werden mussten. (Siehe Beilage V.) Wichtig ist auch die Kenntnis der aufgeschütteten Gebiete, um bei grösseren Bauten das Schicksal der auf der Stefánia­Strasse befindlichen Kgl. Ung. Geologischen Anstalt zu vermeiden, deren eine Ecke auf einem Misthaufen erbaut wurde und infolge dessen gesunken ist. Zum Schluss möchte ich noch die Frage kurz beantworten, ob eine Abwehr der Aggressivität des Wassers und somit die sichere Durchführung der Kanalisierungsbauarbeiten, ferner die Besor­gung eines tragfähigen Fundamentes für Strassen und Gebäude möglich ist? Ich bin überzeugt, diese Frage mit ja beantworten zu können. Die genaue Bezeichnung der sumpfigen Gebiete und der mit Müll aufgeschütteten Stellen auf einer zu diesem Zwecke be­stimmen Katasterkarte erfordert sonst nichts, als genaue und ge­wissenhafte Arbeit. Untersuchungen in dieser Richtung sind übri­gens bereits im Gange, nur ist es zu bedauern, dass die Daten

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