Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

Das Grundwasser von Budapest an der linken Seite der Donau, mit einer geologischen Skizze des Untergrundes. Von: Heinrich Horusitzky. Vorwort. Von: Magistratsrat K. Király. Die unter meiner Leitung stehende II. (Strassenbau- u. Kana­lisierungs-) Sektion des Bürgermeisteramtes führte im Zusammen­hang mit der nach dem Krieg erfolgten extensiven Entwicklung der Hauptstadt grosszügige Kanalisierungsarbeiten durch. Die vor diesen Arbeiten in den einzelnen Gassen bewerkstelligten Bohrun­gen, sowie die im Laufe der Arbeiten beobachteten Bodenverhält­nisse zeigten, dass der geologische Bau des Untergrundes der Hauptstadt sehr abwechslungsreich ist. An beiden Ufern der Donau war eine sehr grosse Mannigfaltig­keit der Gesteine vom härtesten Kalkstein bis zum feinen Flugsand festzustellen. Hierzu kam noch das häufige, oft ganz launenhafte Auftreten des die Kanalisierungsarbeiten so sehr erschwerenden Grundwassers. Weitere Schwierigkeiten bereitet der Umstand, dass das Grundwasser sehr oft Verbindungen enthält, die einen schädlichen Einfluss auf die Betonbauten ausüben. Diese geologischen und hydrologischen Faktoren müssen vor der Durchführung der Kanalisierungs- und überhaupt der Tiefbau­Arbeiten genau festgestellt werden, da die Pläne und Kostenan­schläge derselben nur bei der Kenntnis dieser Faktoren reell aus­gearbeitet werden können. In Anbetracht der hohen Wichtigkeit der Bodenverhältnisse Getraute der Bürgermeister auf meinen Vorschlag mit seinem Be­schluss Nro. 102709/1934.—II. vom 21. Juni 1934. den emeritierten Direktor der kgl. ung. Geologischen Anstalt H. Horusitzky mit der geologischen und hydrologischen Aufnahme des am linken Ufer der Donau gelegenen Teiles unserer Haupt- und Residenz­stadt.

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