Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

76 Dr. J. Noszky lenweise — besonders in den östlicheren Teilen — gewaltige schot­terig-sandig-tonige Massen, und breiteten sie in sehr verschie­dener Mächtigkeit aus. In diesen östlichen Teilen rief dann das weitere Sinken des Gebietes die Bedingungen der Kohlenbildung: Sünpfe mit üppiger Vegetation ins Leben. Im W hingegen war das. Gelände wahrscheinlich höher gehoben, so dass an diesen Stellen nur Abtragung erfolgte. Es fehlen dort nämlich sowohl die terrestri­schen Ablagerungen des Aquitaniens, wie auch die marinen Schich­ten des nachfolgenden Burdigaliens und tieferen Helvetiens gänz­lich. Im SW bei den Ortschaften Szob und Helemba, sowie in der Umgebung von Esztergom liegen die Andesite unmittelbar auf den Schichten des Cattien. Die Hydrologie, resp. Hydrographie der besser untersuchten O-lichen Teile war sehr abwechslungsreich. Die Mächtigkeit, Ver­teilung, die Zu- oder Abnahme und das stellenweise Fehlen der oben erwähnten terrestrischen Geschiebe in rascher Abwechslung deuten auf ein Festland mit abwechslungsreicher Oberfläche hin. im Gegensatz zu den mehr ausgeglichenen, langsamen und all­mählichen Übergängen der marinen Sedimente. Im Laufe des oberen Aquitaniens, als sich das Ausgangsmate­rial der Kohlenflöze in den gewaltigen und ziemlich zusammenhän­genden Sumpfgebieten entwickelte, erfolgten zwei marine Ingres­sionen vom O her. Im Gebiet der Sajó- und Eger-Täler sind die Schichten des unteren Aquitaniens noch rein marin, jene des oberen Aquitaniens jedoch im hohem Grad brackisch. Diese ingressiven Bildungen begruben dann die Sümpfe und setzten die Prozesse der Verkohlung in Gang. Nach dem zeitweisen Rückzug der marinen Ingressionen leb­ten infolge langsamen Sinkens an vielen Stellen des Festlandes die Sümpfe wieder auf, so dass zweimal die Gelegenheit zur Bildung neuerer Kohlenflöze geboten war. Die nach der Ausbildung des oberen Kohlenflözes neuerdings ei folgte schwache Ingression wurde während des darauffolgenden Burdigaliens in den O-lichen Teilen durch eine beständige und im­mer kräftiger werdende Transgression abgelöst, die bis zur Linie der Galga-, Feketevíz- und Kürtös-Bäche vorrückte. Weiter W-lich gelangte die Transgression erst am Ende des Helvetiens, wo ihr dann die in grosser Mächtigkeit angehäuften Massen der Andesit­eruptionen ein baldiges Ende bereiteten. Vielleicht haben hier­zu auch die mit den Eruptionen verbundenen epeirogenetischen,

Next

/
Oldalképek
Tartalom