Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez
74 Dr. J. Noszky in Gneise und Glimmerschiefer metamorphosiert wurden. Jedenfalls muss man auf eine viel grössere Verbreitung schliessen, als die heute zu beobachtenden wenigen kleinen Flecke. Es ist anzunehmen, dass die Ingression aus WNW-licher Richtung erfolgte. Abgesehen von den heute noch zweifelhaften Spuren der mittleren Trias sind dann wieder aus der oberen Trias Ablagerungen einer neueren und zwar kräftigeren marinen Ingression im W des Komitates Hont und im S des Komitates Nógrád — wenn auch nur in der Gestalt kleiner Diapyr-Schollen — anzutreffen. Diese verweisen jedoch durch ihre Ausbildung und ihren Zusammenhang bereits auf eine Verbindung aus WSW-licher Richtung, mit dem obertriassischen Meer Transdanubiens. In der Jura und Kreide sind Lücken vorhanden, woraus auf ein Festland zu schliessen ist. Dies gilt auch für das Paleozän und sogar für das Ypreisen. Während dieses Zeitraumes trug die Erosion nicht nur von den alten Variszidenresten, sondern auch von den triassischen Bildungen gewaltige Massen ab. Die kretazeischen ersten alpin-karpatischen Faltungen, die nördlich vom Vepor-Gebirge die später zertrümmerten, und die Kernge-^ birge der heutigen Karpaten bildenden Gebirge zustande gebracht hatten, hinterliessen in unserem Gebiet — trotzdem es die Rolle eines der „Ambosse" spielte — keine deutlicher wahrnehmbaren Spuren. Allerdings sind die älteren Bildungen in dieser Hinsicht noch nicht durchforscht. Am Beginn des Mitteleozäns, im Lutetien setzte die Transgression des Meeres auf unser Gebiet neuerdings ein. Allerdings ist von den hierbei entsandenen Ablagerungen nur in der Gegend von Selmec etwas zu beobachten. Dieser Vorstoss dürfte mit den Buchten des in den Nordwestkarpaten befindlichen Meeres im Zusammenhang gestanden sein. Die mit dem Auversien einsetzende, sich mit dem Bartonien und mit Spuren des Lutetien fortsetzende, jedoch bereits nicht vom NW, sondern vom SW ausgehende Transgression erreichte in unserem Gebiet gleichfalls nur ein bescheidenes Mass, da ja N-lich vom Ipoly keine Spuren derselben mehr zu beobachten sind. In faunistischer Hinsicht verweist der bezeichnende Intermedialkalk des oberen Oligozäns bereits auf eine Verbindung vom 0 her. Am Beginn des Oligozäns trat als bedeutsame Wendung ein allgemeines Verlanden ein. In die Vertiefungen der verkarsteten Oberflächen der Kalktafeln lagerten sich terrestrische Bildungen ab.