Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

68 Dr. J. Noszky letztgenannten gewisse Probleme überhaupt nicht lösen könnte. In der Natur werden dann die Senkungen in manchen Fällen von den zuerst genannten Offenbarungsformen der endogenen Kräfte be­gleitet, besonders durch die Verwerfungen, wie z. B. in der Zagyva­Senke, deren abwechslungsreiche Schichten ein klassisches Gebiet für diesbezügliche Beobachtungen abgeben. u) Im Vepor-Gebirge kann man auch von echten Faltungen sprechen. Eine solche ist die im Permokarbon erfolgte Faltung des später stark abgenutzten, zertrümmerten und grösstenteils versun­kenen, auch durch marine Abrasionen abgeschnittenen Varisziden­Reliktes, das die SW-liche Fortsetzung des Gömör-Szepeser Erz gebirges bildet. Es ist dies eine Partie der auch in ihren Ruinen noch grossartigen mitteleuropäischen Gebirgsketten, die in der altpaläo­zoischen Geosynklinale zur Ausbildung gelangten, dort gefaltet und emporgehoben, dann lange Zeiträume hindurch zertrümmert und erodiert wurden, trotzdem aber noch an so vielen Stellen Europas vom Atlantischen Ozean bis zum Schwarzen Meer, resp. bis zur Rus­sischen Tafel nachzuweisen sind. Es versteht sich von selbst, dass die Rekonstruktion der ursprünglichen tektonischen Formen bei sol­chen alten, sich stark dem Charakter der Peneplaine nähernden Bildungen viel schwieriger ist, wie bei den jüngeren. Leider liegt dar­über keine systematische geologische Aufnahme, ja sogar nicht ein­mal eine annähernde Beschreibung vor, ausser der erwähnten Über­sichtskarte der Wiener Geologen. b) Die jüngeren ähnlichen, gebogenen Formen dürfen — da sie nicht durch orogenetische Vorgänge zustandegebracht wurden — nicht unter den Begriff der Faltungen mit einbezogen werden. Nähern sie sich auch bis zu einem gewissen Grad denselben, so sind sie doch höchstens als Aufwölbungen zu bezeichnen. Sie kamen in epeiro­genetischen Gebieten zustande. Diese Gegend bildete zur Zeit der tertiären, ja sogar bereits der kretazeischen grossen, alpin-karpati­schen orogenetischen Emporfaltungen nach einem Vergleich von Prof. Gy. Prinz als nördlicher Teil des sog. Tisia-Massivs den „Ambos", um welchen der Bogen der Karpaten geschmiedet wurde. Das Gebiet war also dem Wesen nach bereits damals kratogen. Die in orogenen Abschnitten stattgefundenen kräftigen Be­wegungen blieben natürlich — schon infolge des Gesetzes der Re­aktion — nicht ohne Wirkung auf diesen inneren Kern. An epeiro­genetischen Bewegungen, resp. als Folgen derselben entstandenen positiven und negativen Uferverschiebungen fehlte es nach dem

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