Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

65 Dr. J. Noszky: Beiträge zur Kenntnis der Hydrologie des Ipoly-Tales der schmale Streifen des Szuha-Tales vom Komitat Gömör zuge­rechnet werden muss. Durch den Ipoly wurden mehrere geologisch verschiedene Terrainabschnitte besonders hinsichtlich der Hydro­graphie und des Verkehrs zu einem einheitlichen System ausge­staltet. Infolge ihrer abweichenden Zusammensetzung und Tekto­nik weichen diese Abschnitte auch orographisch von einander ab. Dies zeigt ebenfalls, wie wichtig die hydrographische Lage als vereinigender Faktor sowohl vom natürlichen, wie auch vom menschlichen Gesichtspunkt ist. Von den oben erwähnten Abschnitten entfallen die äussersten SW-lichen Ausläufer des zum alten variszischen Gebirgssystem ge­hörigen Vepor-Rumpfgebirges auf das Quellgebiet des Ipoly-Flus­ses, auf die NO-Ecke des Komitates Nógrád und den Streifen des Komitates Gömör. Es besteht in erster Linie aus den kristallinischen Schiefern etc. der alten paläozoischen, gefalteten, von vulkanischen Eruptionen durchbrochenen und kontaktmatemorphosierten Bildun­gen. In der Fortsetzung des SW-lichen Streichens des Vepor-Gebir­ges liegen N-lich vom Ipoly zwei junge, aus vulkanischen Anhäu­fungen entstandene Gebirge, namentlich das an den Vepor anschlies­sende, jedoch von demselben im Material abweichende und auch durch eine starke Verwerfung getrennte Osztrovszki-Gebirge und W-lich davon, jenseits des Selmec-Korponaer Tales die auf das Ko­mitat Hont entfallende Partie des Ungarischen Erzgebirges: die Selmecer- oder mit anderem Namen Szitnya-Gruppe. Aus dem Lie­genden derselben trten an einigen Stellen die älteren Bildungen, be­sonders die kristallinischen Schiefer des Vepor-Gebirges zutage, die auch in Tiefbohrungen angetroffen wurden. Die Südseite des Ipoly­Tales wird von den mit den vorigen im Alter und Material überein­stimmenden, jungen vulkanischen Börzsöny- und Cserhát-Gebirgen gebildet. In der NO-lichen Fortsetzung folgt die von einigen älte­ren Andesitmassen unterbrochene, niedrige Berglandschaft des Nóg­rád-Gömörer Basaltgebietes, die SO-liche Seite des Ipoly-Tales bil­dend. Dieser Basalt liegt eigentlich bereits auf den miozänen-oligo­zänen Tafeln, die auch die inneren Regionen des Ipoly-Tales auf­bauen und bildet den in einem höheren Niveau verbliebenen Teil des mit den entsprechenden marinen und terrestrischen Schichten auf­gefüllten Beckens. Die übrigen Teile der Beckenfüllung bilden heute nur mehr ein zerschnittenes, niedriges Hügelland. In diese schnitt sich auch das im engeren Sinne des Wortes genommene Ipoly-Tal ein. Schliesslich gehören auch im W in einem schmalen Streifen Hidrologiai Közlöny XIV. 5

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