Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

W. Lászlóffy dr.: Die Wasserführung der Ungarischen Donau

118 Dr. W. Lászlóffy auf. Yon links bringen die Waag (Vág), Neutra (Nyitra), Gran (Garam) und Eipel (Ipoly) Wassermengen aus den West-Karpa­ten. Das aus den nordöstlichen Ausläufern der Alpen herabflies­sende Wasser gelangt durch die Leitha (Laita) und Raab (Rába) ins Donaubett. Unterhalb der Eipelmlindung wendet sich der Strom in scharfem Winkel gegen Süden. Der liier folgende, über 200 km lange Abschnitt hat keine nennenswerten Seitenflüsse auf­zuweisen. Auch dem Sió fällt keine bedeutendere Rolle zu, denn; obwohl sein Sammelgebiet rund 15,000 km 2 umfasst, steht seine Wasserführung unter dem ausgleichenden Einfluss des Balaton (Plattensee), dessen Abieiter er ist. Die wichtigsten Nebenflüsse nimmt die Mittlere Donau unweit von einander im südlichen Teile des Grossen Ungarischen Tieflandes auf. Durch die von rechts einmündende Drau (Dráva), Save (Száva) und Morawa (Morava) erfährt das Einzugsgebiet eine Flächenzunahme, die beinahe das Mass des ganzen oberhalb der Draumündung liegenden Sammel­gebietes erreicht. Von linker Seite bringt die Tisza (Theiss) die Wassermengen der östlichen Hälfte des Karpatenbeckens, eines Gebietes von 157,000 km 2 Ausdehnung. Die ebenfalls linkseitigen Zuflüsse: Temes, Karas, Nera und Cserna haben neben den vor­erwähnten wasserreichen Nebenflüssen nur wenig Bedeutung. Beim Eisernen Tor verlässt die Donau den Ring der Karpaten und erhält im Walachischen Tiefland vorwiegend von linker Seite mehrere, jedoch wenig ausgiebige Zuflüsse. Die Zsil, Olt, Vedea, Arges und .lalomita gliedern sich dem Fluszsystem mit einem Sammelgebiet von insgesamt 70,000 km 2 an. Die rechtseitigen Ne­benflüsse: Timok, Isker und Jantra sind wegen der geringeren Ausdehnung ihrer Niederschlagsgebiete (unter 10,000 km 2) nur von untergeordneter Bedeutung. Ungefähr 150 km vor der Delta ergiessen sich noch zwei grosse Nebenflüsse in die Donau: der Sereth (Szeret) und der Pruth, beide von linker Seite. Vom ganzen Sammelgebiet entfallen 131,000 km 2 auf den oberen, 445,000 km 2 auf den mittleren und 241.000 km 2 auf den unteren Lauf. Die vier wichtigsten Nebenflüsse in Grössenord­nung ihrer Sammelgebiete sind: die Tisza (Theiss), Save (Száva), Drau (Dráva) und Morawa (Morava), deren Sammelgebiete zu­sammen 75% des ganzen den Mittellauf speisenden Einzugsgebie­tes ausmachen. Abbildung 4 gibt vielleicht eine bessere Übersicht über das fluszsystem der Donau, als es durch vorgehende Beschreibung und

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