Hidrológiai Közlöny 1932 (12. évfolyam)
Horusitzky Henrik: Budapest Székesfőváros hidrogeológiai viszonyai
! Budapest Székesfőváros hidrogeológiai viszonyai 53 sperrenden Schichte überlagert werden. In Budapest stellt also das in den schotterig-sandig-schlammigen Schichten oberhalb der sogenannten tragfähigen Schichten zirkulierende Wasser das Grundwasser, weil es nach oben keine wassersperrende Schichte besitzt. Die tiefste Stelle dieser Grundlage liegt 12 M unter dem O-Punkt der Donau, der Höchste 50 JV. über dem O-Punkt der Donau, am linken Ufer. (Der O-Punkt der Donau liegt 96.59 M über dem Spiegel der Adria.) Diese unbedeckten Grundwässer sind natürlich ungesund und zum Trinken nicht geeignet. Im Rákos-Tal und am pleistozänen Ufer fliesst das Wasser in W-licher und NW-licher Richtung, innerhalb des auf der Pester Seite sich dahinziehenden pleistozänen Donauufers nimmt es dann eine südliche Richtung an. Längs des Ufers auf dem jetzt bereits aufgeschütteten Gebiet bricht es fast überall in den Kellern der Häuser herauf. Um dies zu vermeiden, wäre es notwendig diese Wässer aufzufangen, was sich in der Weise lösen Hesse, wenn man atn Hungária-Ring einen grossen Sammelkanal herstellen wurde, der die von Osten hereinströmenden Grundwasser aufzufangen hätte. Das IV. Kapitel behandelt die alten und jetzigen oberflächlichen Wässer. Die beiliegende Karte zeigt die zahlreichen Donauäste, die das heutige Gebiet unserer Hauptstadt durchschnitten und stellt auch die Bäche dar, von denen heute nur mehr Spuren sichtbar sind. Einer dieser letzteren ist der Bach des Városliget (Stadtwäldchen) der unterhalb Kőbánya zutage trat und in der Gegend des Tiergartens in den Rákosbach mündete, welche letzterer heute selbst schon durch künstliche Eingriffe weiter gegen N verlegt wurde. Die Teiche der Hauptstadt sind sämtlich künstliche, ausgegrabene Becken. Beilagen : 1.) Reliefkarte des Grundgesteins von Budapest mit 2 m Isohypsen. 2.) Geologische Profite durch Budapest. (S. p. 28. und 29.) 3.) Hydroisohypsenkarte von Budapest mit 2 m Kurven. 4.) Grundwasserstände des Rákostales. (S. p. 37.) 5.) Karte „Nova Buda et Pestinum" aus dem Jahre 1760 mit dem Pester Donauarm. (4. Abbildung.) 6.) Hydrologische Karte von Budapest. 7.) Tabellarische Übersicht der hydrologische Angaben, liefernden, in tertiäre Schichten niedergeteuften Bohrungen (100 Profile).