Hidrológiai Közlöny 1932 (12. évfolyam)

Emszt Kálmán dr.: A Rudasfürdő forrásainak vegyi elemzése

128 Emszt Kálmán ologischen Eigenschaften in die Dienste der leidenden Menschheit gestellt werden können. Es ist noch nicht lange her, dass die Matthias- und die Beatrix­Quelle neu gefasst wurden und in neuester Zeit erhielten auch die Rákóczi und die Namenlose Quelle neue, moderne Fassungen. Durch drei neue Bohrungen wurden wertvolle Heilwässer erschlossen, die es aus­nahmslos verdienen, aufgegriffen und in den Betrieb des Rudas-Bades oder der Hungária-Quelle eingeschaltet zu werden. Ich erhielt von der zentralen Direktion der Budapester Bäder namentlich von Herrn Direktor G. v. Bánlaky den Auftrag, das Wasser der neugefassten Quellen, sowie der neuen Bohrungen chemisch zu unter­suchen. Die Resultate dieser Untersuchungen sind im ungarischen Text angeführt. Es wurden untersucht: I. die Namenlose-, II. die König Mathias-, III. die Beatrix-Quelle (die mit Ausnahme der angeführten Details voll­kommen mit der Mathias-Quelle übereinstimmt) dann die Bohrungen No. I., II. und III. Bei jedem Wasser gibt die erste Kolonne die Kationen, die zweite deren Menge in gr, die dritte in Milimol, die vierte in Milligrammaequi­valenten, die fünfte in Aequivalent °/o, durchwegs für 1000 gr Wasser an. Hiernach werden die Bestandteile in der üblichen Weise zu Salzen kombiniert und in gr pro 1000 gr Wasser angeführt. Zum Schluss wird für jede Quelle die Menge der freien Kohlensäure und des Kohlenoxy­sulphids in cm 3, dann die Temperatur der Quelle und die gleichzeitige Temperatur der Luft, das spezifische Gewicht des Wassers bei 20° C, das Sinken des Gefrierpunktes, der osmotische Druck der im Wasser gelösten Substanzen in atm, schliesslich die Wasserstoffionkonzentration und das elektrische Leitungsvermögen des Wassers angegeben. Ein Vergleich dieser Ergebnisse zeigt, dass unter den chemischen Konstituenten kein wesentlicher Unterschied besteht, die Wässer stim­men in dieser Hinsicht fast vollkommen überein. Aus dem Vergleich der aequivalenten Werte geht hervor, dass diese Quellwässer in die Reihe der schwefelhaltigen, alkalischen, erdigen Mineralwässer gehören. Bezüglich des Gehaltes an Schwefelwasserstoff fällt es auf, dass die gefassten Quellen und die Bohrung dieses Gas enthalten und das Eisenion bloss in Spuren aufweisen. Die Bohrung No. II. riecht etwas nach Schwefellwasserstoff, ent­hält jedoch vorwiegend Kohlenoxysulfid, was auch aus dem Umstand hervorgeht, dass der Gehalt an Eisenion hier beträchtlich ist.

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