Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)

Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből

Hidrologische Beobachtungen aus dem südöstlichen Teil des Vértesgebirge 87 Abschnitt fungiert gleichfalls als selbständiges Wassersammeigebiet. Es sind dort 6 Quellen bekannt, in den verschiedensten Niveaus zwischen 315 — 400 m ü. d. M. Die bekannteste derselben ist der Lipa-Brunnen, ein beliebter Ruheplatz der Turisten im Vértesgebirge. Seine Quelle liegt in 315 m Höhe, das Wasser sickert aus einer horizontalen Spalte des eo­zänen Kalksteins in das Sammelbasin. Wasserertrag 300 1 stündlich (ge­messen am 20. VIII. 1930. Temperatur 9.5° C, Luft 23.5° C). In der Umgebung der Quelle sind Unmassen von ausgewitterten Ostreen und Nummulinen zu finden. Das Wasser der Quelle verliert sich innerhalb 100 m im Flugsand, sie besitzt demnach keine oberflächliche Ableitung. Zum Schluss führe ich noch eine von hidrologischem Gesichtspunkt wichtige Angabe an. Im Jahre 1905 wurde 5 km nordöstlich von Mór, auf dem Besitz Baron Luzsénszky's auf Kohle gebohrt (Magyar Általános Kőszénbánya Részvény Társaság, Bohrung N° = 111), wobei aus einer Tiefe von 255 m, aus grauem, fossilienführendem Tonmergel (Oligozän?) über die Oberfläche steigendes, jodhältiges Wasser gewonnen wurde. 1 5 1 3 Für die Angaben bezüglich der jodhältigen Quelle von Mór bin ich Herrn Chefgeologen Dr. E. Vadász zu aufrichtigem Dank verpflichtet.

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